Startseite
Erste Anzeichen
Was eine Depression NICHT ist
Ursachen
Symptome
Depressionen bei Jugendlichen
Depressionen im Alter
Verlauf und Prognose
Arten von Depressionen
      Major Depression
      Bipolare Störungen
      Dysthymia
      Erschöpfungs-
        Depression

      Neurotische Depression
      Reaktive Depression
      Symptomatische         Depression
      Zyklothyme Störung
      PMS und PDS
      Wochenbettdepression
      Winterdepressionen
      Klimakterische         Depressionen
Medikamente
       TZA
       SSRI
       SNRI
       MAO-Hemmer
       FAQ
Therapiemöglichkeiten
       Den richtigen          Therapeuten finden
 
Hilfe bei Angsterkrankungen
Tipps für Betroffene
       Gesünder denken
       Selbstwertgefühl steigern
Tipps für Angehörige
Suizid
Drogenprobleme
Gegen die Sinnlosigkeit
Zurück in den Job
 
Selbsthilfegruppen
 
Karl's Tagebuch
News-Blog
 
Impressum
 
 

Verlauf einer Depression und weitere Prognosen

Bei zwei Drittel der Depressionen sind die einzelnen Phasen abgegrenzt durch einzelne Episoden totaler Gesundheit. Diese Episoden sind dabei unterschiedlich lang. Ein Drittel der Betroffenen hat jedoch nur eine teilweise Besserung. Bei maximal 15% der Depressiven bleibt die Erkrankung jedoch chronisch, also dauerhaft bestehen bzw. tritt immer wieder erneut auf.

Normalerweise bilden sich Depressionen – bei guter Behandlung - innerhalb einiger Monate zurück, 15 - 20% der Krankheitsfälle bestehen allerdings auch über ein Jahr.

Die Heilungschancen bei Depressionen sind allgemein sehr gut. Allerdings gibt es eine Rückfallquoe nach der ersten Episode von bis zu 50%, je nachdem, wie behandelt wurde und ob Vorsorge getroffen wurde, einen Rückfall zu vermeiden. Bei schweren Depressionen liegt die Rückfallquote bei ca. 75%.

Ungünstig auf die Genesung und die Rückfallquote wirken sich u.a. Alkohol und andere Drogen aus, Ess-Störungen, zudem begleitende Angst- und Zwangsstörungen.

Ein weiterer wichtiger Faktor für das Rückfall- bzw. Wiedererkrankungsrisiko ist die erlebte Anzahl früherer depressiver Episoden. Je mehr Episoden man hatte, desto höher ist das Rückfallrisiko.
Ein Rückfall bezeichnet übrigens das erneute Auftreten von depressiven Symptomen, BEVOR eine tatsächliche Genesung erfolge.

Hingegen spricht man von einer Wiedererkrankung, wenn der Patient zwischenzeitlich wieder komplett gesund war. In der Regel spricht man davon nach mehreren Jahren ohne depressive Symptome.

 

 

 


 

 


Andere Projekte