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Verhaltenstherapie bei Angststörungen

Bei vielen Varianten der Angsterkrankung hat sich die Verhaltenstherapie bewährt. Gängig sind die systematische Desensibilisierung und die Expositions- oder Konfrontationsmethode. Die Ideen hinter beiden Verfahren sind ähnlich: Um eine konkrete Angst vor bestimmten Dingen zu nehmen, zum Beispiel vor Spinnen, Menschenmassen oder engen Räumen, setzt der Patient sich der gefürchteten Situation aus. Bei der systematischen Desensibilisierung lernt der Patient zunächst, wie er der Angst mithilfe der Entspannungstechnik des US-amerikanischen Psychiaters und-Physiologen Edmund Jacobson begegnen kann. Dann wird er allmählich an das furchterregende Szenarium herangeführt. Zuerst dauern die Testsituationen vielleicht nur wenige Sekunden oder Minuten, dann zunehmend länger, bis der Phobiker schließlich die Angst verloren hat.

 

 

 


 

 


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