Magnetstimulation

Derzeit sind einige Kliniken mit der Erforschung der sogenannten Magnetstimulation beschäftigt. Wenn ein Patient diese Therapie verwendet, so wird ein begrenzter Teil seiner linken Hirnhälfte, aber nur der vordere Teil, mit einem magnetischen Feld behandelt. In diesem Magnetfeld herrscht eine äußerst starke Energie. Diese kann man in etwa mit der Energie von einem Kernspintomographen vergleichen. Die Therapieform der Magnetstimulation hat sich inzwischen bei einem Teil der Erkrankten als sehr positiv erwiesen. Das Besondere ist, dass diese Therapie teilweise selbst in Fällen hilfreich war, in denen zuvor erprobte Therapieformen alle keine Wirkung zeigten.

Am Anfang waren die Forscher der Magnetstimulation der Meinung, dass die Magnetstimulation einen Ersatz für die umstrittene Elektrokrampftherapie darstellen könnte. Dies wird auch manchem Leser als naheliegend erscheinen. Mittlerweile hat man aber herausgefunden, dass die Therapie mit Hilfe der Magnetstimulation vor allem eine gute Wirkung zeigt, wenn jüngere Erkrankte sie anwenden, welche leicht bis mittel depressiv erkrankt sind.

Durch Anwendung der Magnetstimulation wird im Gehirn eine erhöhte Ausschüttung an Botenstoffen angeregt. Zudem steigt der Glukosestoffwechsel und der Sauerstoffgehalt geht in die Höhe.

Menschen, die unter einer Depression leiden, wollen natürlich genau wissen, wie so eine Magnetstimulation verläuft. Im Gehirn des Menschen gibt es eine bestimmte Stelle. Wird diese Stelle mit dem Magnetfeld stimuliert, so zuckt es ein wenig im Daumen der rechten Hand. Der Patient hat dabei keine Schmerzen. Der erste Schritt der Magnetstimulation ist es nun, genau diesen Punkt zu suchen. Dann erfolgt von dieser Stelle aus eine Markierung des Arial, das später stimuliert wird. Wenn eine Stimulation dann startet, setzt sich diese aus einer Vielzahl von Reizen zusammen, nämlich im Bereich von 25 bis 40 Reizen je Sekunde. In jeder Sitzung, die der Patient besucht, werden 20 bis 40 dieser Stimulationsserien durchgeführt. Die Sitzung erfolgt täglich. Dabei geht die Magnetstimulationstherapie über einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen.

Es gibt zwei sehr deutliche Vorteile dieser Therapieform:

  • Es wird keine Narkose benötigt.
  • Es entstehen keine Schmerzen für den Patient.

Derzeit wird diese Therapieform jedoch noch geprobt und befindet sich in einer Testphase. Daher ist sie heute nur an begrenzten Orten verfügbar.

 

 

 
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