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Lichttherapie

Gegen die so genannte Winterdepression kann regelmäßige Bestrahlung mit Licht helfen. Dabei blicken die Betroffenen täglich rund 30 bis 40 Minuten in eine starke Lichtquelle mit 2500 bis 10 000 Lux (zum Vergleich: normal beleuchtete Räume sind 300 bis 800 Lux hell). Rund 60 Prozent der Patienten mit einer saisonal abhängigen Depression sprechen nach einer Woche auf die Behandlung an. Weshalb diese Art der Therapie bei Winterdepression hilft, ist nicht genau geklärt. Vermutlich werden durch die Bestrahlung über die Netzhaut Botenstoffe wie Serotonin und Melatonin beeinflusst.

Bei diesem inzwischen wissenschaftlich anerkannten Verfahren wird der Patient sehr hellem ca. 10.000 Lux starkem, blendfreiem Licht ausgesetzt. Wobei ein Lux etwa der Leuchtstärke einer Kerze entspricht.

Dabei schaut er wahlweise für 30 Minuten direkt oder für etwa 2 Stunden indirekt in die Lichtquelle. Bevorzugte Zeit für die Anwendung ist unmittelbar nach dem morgendlichen Erwachen. Wichtig ist dabei lediglich, dass das Licht auf die Netzhaut fällt.

Wichtig: Für die Lichttherapie dürfen nur spezielle Leuchten benutzt werden, auf keinen Fall sollten Betroffene direkt in die Sonne oder UV-Lampen blicken. Sie könnten sonst ihre Augen schädigen.

 

 

 

 


 

 


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