Interpersonelle Psychotherapie

Dieses Verfahren wurde von Weissman und Klerman explizit dafür erarbeitet, um Depressionen zu behandeln. Die Therapie hat als beobachtete Basisannahme, dass die betroffenen depressiven Menschen in den meisten Fällen Schwierigkeiten mit zwischenmenschlichen Belangen haben oder mit dem Verlust einer bedeutenden Person zu kämpfen haben. Die interpersonelle Psychotherapie verfolgt die Zielsetzung, dass die depressive Person den Umfang mit weiteren Menschen verbessert und lernt sich besser mit ihnen zu verstehen. Eine wirkliche Veränderung der Persönlichkeit des Patienten wird dabei allerdings nicht bestrebt. Der Blick bei diesem Verfahren gilt also einem verbesserten Umgang mit der derzeitigen Lebenssituation des Erkrankten. Dies zielt auf folgende Punkte ab:
  • Verluste wichtiger Bezugspersonen, welche nicht bewältigt werden konnten.
  • Soziale Beziehungen, die sich geändert haben.
  • Derzeitige Streitigkeiten und Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Bereich.
  • Probleme, welche der Patient im zwischenmenschlichen Verhalten hat.

Die Dauer dieses Verfahrens kann sich auf ein paar Stunden begrenzen, aber auch ungefähr 40 Sitzungen lang betragen. Die Dauer wird gleich am Beginn der Therapie festgelegt. Dabei wird die interpersonelle Psychotherapie deutlich in unterschiedliche Abschnitte strukturiert. Die Therapiedauer und –strukturierung sind abhängig von den diagnostizierten Störungen, den Zielen, welche für die Therapie festgelegt wurden und den umfangreichen Informationen über den Erkrankten.

Aktuell gibt es einige Forschungen, welche sich damit beschäftigen, ob diese Therapieform effektiv ist. Trotz dem Umstand, dass dieses Verfahren noch ziemlich jung ist, wurde hier eine gute Wirkung erkannt, welche sich besonders auch in dem Zeitraum nach der Erkrankung zeigt.

 

 

 

 
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