Startseite
Erste Anzeichen
Was eine Depression NICHT ist
Ursachen
Symptome
Depressionen bei Jugendlichen
Depressionen im Alter
Verlauf und Prognose
Arten von Depressionen
      Major Depression
      Bipolare Störungen
      Dysthymia
      Erschöpfungs-
        Depression

      Neurotische Depression
      Reaktive Depression
      Symptomatische         Depression
      Zyklothyme Störung
      PMS und PDS
      Wochenbettdepression
      Winterdepressionen
      Klimakterische         Depressionen
Medikamente
       TZA
       SSRI
       SNRI
       MAO-Hemmer
       FAQ
Therapiemöglichkeiten
       Den richtigen          Therapeuten finden
 
Hilfe bei Angsterkrankungen
Tipps für Betroffene
       Gesünder denken
       Selbstwertgefühl steigern
Tipps für Angehörige
Suizid
Drogenprobleme
Gegen die Sinnlosigkeit
Zurück in den Job
 
Selbsthilfegruppen
 
Karl's Tagebuch
News-Blog
 
Impressum
 
 

Tipps für Betroffene

Wenn sie an einer Depression erkrankt sind, werden Sie wissen, wie schwer es ist, mit dieser Krankheit sein tägliches Leben zu bewältigen. Für viele ist es schwierig, die eigenen Gedanken unter Kontrolle zu bringen. Hier einige Tipps, wie sie ihr Leben mit der Depression leichter bewältigen können.

Akzeptieren Sie Ihre Krankheit
Erst wenn sie wissen, woran sie erkrankt sind und wenn sie sich dies auch eingestehen, können sie sinnvoll etwas dagegen unternehmen. Sie haben nichts davon, wenn sie gegen sich selbst ankämpfen und so tun, als wäre alles ganz normal. Denn es ist nicht normal. Dabei hat diese Erkrankung nichts damit zu tun, dass sie schwach oder schlecht sind. Es ist eine Erkrankung, so wie jeder andere Erkrankung auch. Und dagegen sollte man unbedingt etwas unternehmen.

Suchen Sie sich eine Therapie
Das wirksamste Mittel gegen eine Depression scheint immer noch eine Therapie zu sein. Suchen Sie sich also ärztliche und therapeutische Hilfe, damit sie aus dem schwarzen Loch der Depression möglichst schnell wieder herauskommen. Wenn sie dies alleine nicht schaffen, versuchen sie Verwandte oder Freunde um Hilfe zu bitten.

Wichtig ist, dass sie zu ihrem Arzt und dem Therapeuten eine gute Beziehung haben. Wenn Sie also das Gefühl haben, dass sie der Arzt oder Therapeuten nicht richtig versteht oder ernst nimmt, so scheuen Sie sich nicht davor, einen anderen Arzt aufzusuchen.

Im Rahmen einer Therapie werden sie wahrscheinlich auch Medikamente verordnet bekommen, die sie genauso einnehmen sollten, wie der Arzt beziehungsweise Therapeut es ihnen vorschreibt. Seien Sie sich darüber im klaren, dass eine Wirkung meist erst nach mehreren Tage beziehungsweise Wochen eintritt. Setzen Sie also nicht eigenmächtig vor die Medikamente wieder ab.

Strukturieren sie ihr Leben neu
Viele an einer Depression erkrankte haben keinen strukturierten Tag mehr. Sie leben in den Tag hinein und machen nur noch das, was unbedingt nötig ist. So bleibt zum Beispiel bei manchen die Körperhygiene auf der Strecke, manche machen die Nacht zum Tag und andere wiederum verlieren im Laufe der Zeit ihren Arbeitsplatz, weil sie ständig zu spät kommen.

Versuchen Sie deswegen, geordnete Strukturen in ihren Alltag zu bringen. Essen sie so den möglichst immer gleichen Zeiten, versuchen sie jeden Tag zur gleichen Zeit aufzustehen und zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen, duschen sie jeden Tag, den sie jeden Tag einkaufen und so weiter. Machen Sie sich notfalls einen Tagesplan, den sie abarbeiten können.


Versuchen Sie, negative Faktoren auszuschalten
solche Negativfaktoren können zum Beispiel Alkohol oder Rauchen sein. Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass die Wahrscheinlichkeit, an einer Depression zur Kranken bei Rauchern für 14 % höher liegt als bei Nichtrauchern.


Feiern Sie auch kleine Siege
Wenn Sie eine Depression haben, so wissen sie, wie Tests das Leben sein kann. Deswegen ist es wichtig, auch kleine Siege zu feiern. Belohnen sie sich, wenn sie es geschafft haben, zum Beispiel die Steuererklärung auszufüllen. So motivieren sie sich selbst, gegen die Krankheit anzugehen. Sollten sie in einer Therapie sein, sollten Sie dies auch ihren Therapeuten erzählen, so dass er darauf ein gehen kann dies gegebenenfalls auch in die Therapie einfließen lassen kann.


Suchen Sie Hilfe bei ihrem Partner
Wenn sie an einer Depression erkrankt sind ist es für ihren Lebenspartner meist schwer, damit umzugehen. Eine Depression stellt in jedem Fall eine Belastung für eine Partnerschaft dar. Damit Ihr Partner aber vernünftig damit umgehen kann und ihnen sogar helfen kann ist es wichtig, klar mit ihm darüber zu reden. Verschweigen sie nicht ihre Krankheit, sagen sie ganz klar, was los ist.

Reden Sie mit Ihrem Partner darüber, wie es ihnen geht, reden Sie mit ihm darüber, wovor sie Angst haben und sagen Sie ihm, dass sie ihn brauchen und dass sie ihn lieben, auch wenn sie ihm das nicht immer so zeigen können.

Wie oben schon erwähnt ist ein Faktor, der es möglich macht, Depression hinter sich zu lassen, ein starkes Maß an zwischenmenschlichen Beziehungen. So ist es sehr wichtig, dass sie sich mit ihrem Therapeuten gut verstehen, noch wichtiger ist es allerdings, dass sie in jedem Bekannten und Verwandten Kreis möglichst viele Menschen haben, die wissen was mit ihnen los ist und ihnen ihre Unterstützung anbieten. Das wichtigste jedoch scheint der Lebenspartner zu sein, der die stärkste Kraft darstellen kann, ihnen aus der Depression zu helfen!

Steigern Sie Ihr Selbstwertgefühl
Depressiven Menschen fällt es meist schwer, sich mit anderen "auseinanderzusetzen". Aus der Sorge, die Zuwendung von Bezugspersonen zu verlieren, schlucken einige lieber ihren Ärger.
Mehr...

Lernen Sie gesünder zu denken
Depressive Menschen neigen dazu, alles schwarz zu sehen. Diese Erkenntnis nutzt die kognitive Therapie, indem sie gezielt ungünstige Denkweisen zu ändern versucht. Die Ergebnisse geben ihr Recht. Profitieren auch Sie von diesem Ansatz, indem Sie die folgenden Empfehlungen berücksichtigen.
Mehr...