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Lithiumsalze
Lithiumsalze können Rückfälle nachweislich verhindern,
vor allem bei bipolaren affektiven Störungen ("manisch-depressiv"),
und senken höchstwahrscheinlich das Suizidrisiko. Manchmal
werden sie auch zusätzlich zu Antidepressiva gegeben, wenn
diese allein nicht wirken. Dann ist oft schon innerhalb weniger
Tage eine Wirkung festgestellt worden. Allerdings muss der Arzt
während der Therapie unbedingt regelmäßig den Lithiumspiegel
im Blut kontrollieren (zu Beginn etwa wöchentlich, bei stabilem
Verlauf alle vier Wochen). Liegt er zu niedrig, wirkt der Stoff
nicht. Ist er zu hoch, können Vergiftungserscheinungen wie
zitternde Hände, Übelkeit, Durchfall oder Konzentrationsstörungen
auftreten.
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