Startseite
Erste Anzeichen
Was eine Depression NICHT ist
Ursachen
Symptome
Depressionen bei Jugendlichen
Depressionen im Alter
Verlauf und Prognose
Arten von Depressionen
      Major Depression
      Bipolare Störungen
      Dysthymia
      Erschöpfungs-
        Depression

      Neurotische Depression
      Reaktive Depression
      Symptomatische         Depression
      Zyklothyme Störung
      PMS und PDS
      Wochenbettdepression
      Winterdepressionen
      Klimakterische         Depressionen
Medikamente
       TZA
       SSRI
       SNRI
       MAO-Hemmer
       FAQ
Therapiemöglichkeiten
       Den richtigen          Therapeuten finden
 
Hilfe bei Angsterkrankungen
Tipps für Betroffene
       Gesünder denken
       Selbstwertgefühl steigern
Tipps für Angehörige
Suizid
Drogenprobleme
Gegen die Sinnlosigkeit
Zurück in den Job
 
Selbsthilfegruppen
 
Karl's Tagebuch
News-Blog
 
Impressum
 
 

Wochenbett-Depression

Die Wochenbett-Depression kann Frauen treffen, die gerade entbunden haben, besonders in den ersten Wochen nach einer Geburt

Die vielen Umstellungen nach der Geburt sind mit verantwortlich für das Entstehen dieser Depression.

Nach der Geburt treten etwa bei jeder siebten bis zehnten Frau Depressionen auf. Bei ca. 700.000 Geburten im Jahr rechnet man bei uns in Deutschland mit etwa 7000 Frauen, die nach der Geburt eine Depression entwickeln. Meist tritt diese im 2. - 3. Monat nach der Geburt auf und hat ihren Höhepunkt nach ca. sechs Monaten.

Nur ein Baby-Blues?

Der sog. Baby-Blues ist die milde Form einer Depression nach einer Geburt. Mindestens die Hälfte aller jungen Mütter kennt den Baby-Blues. Sie haben eine schwankende und labile Stimmung, weinen schnell und oft. Meist vergehen diese Symptome aber schnell wieder. Hält der Baby-Blues allerdings länger als eine bis zwei Wochen an, kann besteht die Gefahr, dass sich eine Depression daraus entwickelt. Man nennt dies dann auch eine "postpartale" Depression.

Eine Häufung einer postpartalen Depression kommt bei Müttern vor, in deren Familie bereits eine Depression vorkam oder die selbst eine Depression gehabt haben.

Wichtig: Eine Depression erkennen!

Wann es nötig ist, therapeutisch einzugreifen, sollte einem Arzt überlassen werden. Meist bekommt bereits die Hebamme mit, daß etwas falsch läuft.
Keinesfalls sollte man einen Baby-Blues oder eine Depression nach einer Geburt als temporäre Erkrankung abtun, die schon wieder vergeht und die ja keinen Schaden anrichtet.

Tatsächlich schaden sowohl Baby-Blues als auch eine postpartale Depression nicht nur der Mutter, die neben den üblichen Symtomen auch noch ein gestörtes Verhältnis zum Baby aufbauen kann, sondern auch dem Baby, das gerade in den frühen Monaten seines Leben besonders viel Zuneigung und Liebe braucht. Daraus resultieren kann eine lebenslange Störung zwischen Mutter und Kind, psychische Störungen beim Kind usw.

 

 

 

 


 

 


Andere Projekte