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Samstag, 12.1.2008, 00:52:19 Uhr
| | Winterblues und Depressionen? |
Kurze Tage, Schmuddelwetter – im Winter ist es mit dem sonnigen Gemüt nicht weit her. Vor allem Frauen leiden häufig unter dem so genannten Winterblues, einer depressiven Verstimmung.
Das beobachtet auch DAK-Ärztin Dr. Waltraud Pfarrer in ihrer Praxis: "In der dunklen Jahreszeit kommen mehr Menschen mit depressiven Verstimmungen zu mir. Antidepressiva sollten hier allerdings nur in Ausnahmefällen verschrieben werden." Offensichtlich sind sich Ärzte einig, denn aktuelle DAK-Daten machen deutlich: Die Verordnung von Antidepressiva sind im Winter nicht höher als zu anderen Jahreszeiten. "Die Vermutung, dass gerade im Winter solche Medikamente eher zum Einsatz kommen, können wir anhand unserer Abrechnungsdaten nicht bestätigen", sagt Dr. Stefanie Albers, Apothekerin bei der DAK. Generell handelt es sich beim Winterblues um eine harmlosere Variante der saisonal abhängigen Depression (SAD – Seasonal Affective Disorder). In südlichen Ländern ist die Anzahl der Betroffenen geringer, so kennt man in den Mittelmeerländern den Winterblues kaum. "Die genauen Ursachen sind noch unklar", erklärt Dr. Pfarrer. "Vermutlich spielt Mangel an Tageslicht und an Bewegung eine entscheidende Rolle. Der biologische Tagesrhythmus wird dadurch gestört."
Trotzdem gibt es wirkungsvolle Tipps, wie Sie glücklich durch den Winter kommen:
- Jeder Sonnenstrahl ist Gold wert. Werden Sie im Winter nicht zum Stubenhocker und gehen Sie so oft wie möglich an die frische Luft.
- Meiden Sie möglichst dunkle Räume oder sorgen Sie für eine helle Raumbeleuchtung. Auch helle Tapeten und Möbel bringen mehr Licht ins Zimmer.
- Frisches Obst und Gemüse liefern wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Sie bringen Körper und Geist wieder auf Trab. Obst-Tipp: Vor allem Bananen enthalten die Hormonstoffe Serotonin und Norepinephrin, die für positives Denken mitverantwortlich sind.
- Trinken Sie ausreichend. Über den Tag verteilt sollten es etwa zwei Liter sein – am besten stilles Mineralwasser. Auch grüner oder Kräutertee eignen sich gut.
Thema: Depressionen News
Dieser Beitrag wurde 1259 mal gelesen.
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Von: Krank
Kommentar: Das macht sehr krank
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Von: Julia Cz.
Kommentar: Lieber Karl...
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Von: Tom L.
Kommentar: Es ist schon hart an eine dieser depressiven Erkrankungen zu leiden. Man sieht z.B. in Haiti wie schlecht es den Menschen dort geht und sollte jubeln. Aber man tut es nicht sondern ist meist wie eh und je am Boden.
Daher Kompliment für diese Seiten hier. Es ist gut zu wissen das es auch anderen Menschen so ergeht wie einem selbst. Und das es nicht ummöglich ist das es einem zumindest ab und an besser geht.
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Von: Karl
Kommentar: Ich nehme die immer dann, wenn es mir zu viel wird. Zwar dauert das schon mal ne halbe Stunde, bis die wirken, aber dann ist wieder alles OK.
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Von: ElliVanelli
Kommentar: Hallo Karl
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