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Pferde holen Patienten aus tiefen Depressionen
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Er begründete das moderne Amerika - Abraham Lincoln
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Thema Depressionen News


Samstag, 19.4.2008, 00:00:25 Uhr

Bereits ein kurzes Gespräch gibt Depressiven mehr Zuversicht


Nach Arzt-Gespräch können Patienten mit Depressions-Auslösern besser umgehen

GRÜNWALD (wst). Menschen mit schwereren Depressionen für längere Zeit ein Antidepressivum zu verordnen, genügt allein nicht. Es gilt auch, nach Ursachen oder Auslösern der Depression zu fahnden und den Patienten im Gespräch wieder zu einer lebenswerten Perspektive zu verhelfen.

Darauf hat der Psychiater Professor Eckart Rüther aus München bei den "Grünwalder Gesprächen" hingewiesen. So könne eine beginnende Depression als Notreaktion des Gehirns im Sinne von "so geht’s nicht weiter", als eine Überforderungssituation oder Perspektivlosigkeit verstanden werden. Je länger ein solcher Zustand anhält, desto höher sei die Gefahr, dass die Depression unabhängig von ihren Auslösern wird und sich verselbstständigt, sagte Rüther auf der vom Unternehmen Wyeth unterstützten Veranstaltung.

Wie schnell und wie leicht ungünstige Umweltbedingungen zu einer Depression führen, ist aufgrund angeborener und erworbener Faktoren individuell höchst unterschiedlich. Dabei sei bekannt, dass Antidepressiva die Pufferkapazität des Gehirns für Belastungen erhöhen. Eine langfristige antidepressive Therapie sei deshalb häufig sinnvoll und notwendig.

Um die Prognose der Patienten zu verbessern und um die Chance zu erhöhen, irgendwann wieder ohne Psychopharmaka zurecht zu kommen, müsse auch nach Ursachen und Auslösern einer Depression geschaut werden. Dabei sei es hilfreich, den Patienten zu zeigen, wie solche Auslöser besser bewältigt oder vielleicht auch nur besser ignoriert werden können. Um dieses Ziel zu erreichen, sei nicht immer einer Psychotherapie nötig. Oft genügen dazu auch einige intensive Arzt-Patienten-Gespräche.
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Freitag, 18.4.2008, 00:02:30 Uhr

Fast jeder zweite HIV-Patient hat Depressionen


Antidepressiva und antivirale Therapie vertragen sich gut / Plädoyer für frühen Start mit Stimmungsaufhellern

FRANKFURT / M. (hae). Bei HIV-Infizierten ist die Gefahr, an einer Depression zu erkranken, besonders groß. Auch hier gilt: Je früher mit einer antidepressiven Behandlung begonnen wird, desto leichter und rascher kann der Patient die seelische Störung überwinden.

Der Neurologe Professor Ingo Husstedt aus Münster hat die Erfahrung gemacht, dass bereits die HIV-Diagnosestellung Auslöser für eine depressive Episode ist. So berichteten zum Beispiel 85 Prozent der Aids-Therapeuten in den USA über Depressionen bei ihren Patienten, wie Husstedt beim 3. Deutsch-Österreichischen Aids-Kongress in Frankfurt berichtet hat.

Aufgrund der hohen Lebenszeitprävalenz von Depressionen in der Allgemeinbevölkerung von 12 bis 20 Prozent sei davon auszugehen, dass bei etwa jedem dritten Patienten bestehende oder überstandene Depressionen durch Mitteilen der HIV-Diagnose verstärkt oder reaktiviert werden, so Husstedt bei einer Veranstaltung von Bristol-Myers Squibb. Manche gehen sogar davon aus, dass bis zu 40 Prozent der HIV-Infizierten an einer Depression erkranken.

Die wichtigste Differenzialdiagnose sei eine Depression als Bestandteil der HIV-assoziierten Meningoenzephalitis. "Wir stellen diese Diagnose inzwischen bei jedem dritten Patienten", so Husstedt. Davon abzugrenzen seien Drogen- und Medikamentenabusus, Vitaminmangelzustände sowie unerwünschte Arznei-Wirkungen als Ursache der Depression.
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Donnerstag, 17.4.2008, 00:00:03 Uhr

Depression beeinträchtigt HIV-Therapie



FRANKFURT (ple). Depressionen sind bei HIV-Infizierten mit die häufigsten Gründe dafür, dass die Patienten sich nicht strikt an die vorgeschlagene antiretrovirale Therapie halten. Daran hat Professor Ingo W. Husstedt vom Universitätsklinikum Münster beim 3. Deutsch-Österreichischen Aids-Kongress in Frankfurt am Main erinnert.

Eine antidepressive Therapie verbessere die Compliance bei der HIV-Therapie. Depression ist die häufigste psychiatrische Erkrankung bei HIV-Infizierten. Bei bis zu 50 Prozent der Patienten kommt es nach Mitteilung der Diagnose "HIV-Infektion" zu depressiven Episoden. Bei etwa zwei Prozent der Betroffenen löst die Mitteilung, infiziert zu sein, sogar einen Suizidversuch aus.




Quelle: http://www.aerztezeitung.de/
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Mittwoch, 16.4.2008, 00:00:30 Uhr

Depressionen der Eltern schwächen die Kinder


Kinder von depressiven Eltern sind gehäuft krank

DENVER (ars). Wenn Vater oder Mutter Depressionen haben, sind die Kinder einer US-Studie zufolge häufiger krank als jene, deren Eltern nicht an solchen Störungen leiden. Zur Prävention schlagen die Wissenschaftler vor, in das Vorsorge-Paket für Kinder einen kurzen Test der Mutter auf Depressionen aufzunehmen.

Die enge Beziehung zwischen Depressionen bei Eltern und Gesundheit ihrer Kinder haben Forscher aus Denver ermittelt (Pediatrics 119, 2007, e829). Das Team um Dr. Marion Sills prüfte etwa 25 000 Kinder bis 17 Jahre, die an der Klinik behandelt worden waren. Mindestens ein Elternteil war depressiv. Zur Kontrollgruppe gehörten knapp doppelt so viele Kinder mit Eltern ohne Depression.

Wie sich herausstellte, wurden Kinder mit depressiven Eltern häufiger vom Allgemein- oder Notarzt, vom Spezialisten wie Psychiater und Augenarzt oder stationär behandelt. So suchten pro Jahr 65 Prozent der 6- bis 12-jährigen Kinder mit depressiven Eltern einen Spezialisten auf, aber nur 36 Prozent ihrer unbelasteten Altersgenossen. Fast fünf Prozent der Jugendlichen mit depressiven Eltern brauchten eine stationäre Therapie, jedoch nur halb so viele in der Kontrollgruppe. An Vorsorge-Checks nahmen sie mit 16,5 zu 17,2 Prozent signifikant seltener teil. Die Wissenschaftler plädieren dafür, die psychische Betreuung für Eltern zu verbessern. Denn den Kinder hilft es, wenn man depressive Mütter aus ihrem Stimmungstief holt (wir berichteten).

Haben Kollegen den Verdacht, dass Mütter depressiv sind, helfen drei Fragen weiter: "Haben Sie sich im vergangenen Monat oft niedergeschlagen oder hoffnungslos gefühlt?" "Hatten Sie in dieser Zeit oft wenig Freude bei den Dingen, die Sie taten?" "Benötigen Sie deswegen Hilfe?" Depressive antworten auf alle drei Fragen mit ja.
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Dienstag, 15.4.2008, 19:44:05 Uhr

Bei mittelschweren Depressionen hat Johanniskraut Vorteile


Ergebnisse einer Vergleichsstudie mit Citalopram

NEU-ISENBURG (mar). Bei Patienten mit mittelschweren Depressionen ist der Johanniskraut-Extrakt STW3-VI (Laif® 900) ähnlich gut wirksam wie Citalopram. Ein Pluspunkt für das Phytopharmakon ist jedoch, dass es signifikant besser vertragen wird als das synthetische Antidepressivum.

Dies ist das Ergebnis einer Placebo-kontrollierten PhaseIII-Studie im ambulanten Bereich (Psychopharmakotherapie 14, 2007, 65). An der dreiarmigen Studie nahmen 388 Patienten mit mittelschwerer Depression teil. Bei ihnen war die Erstdiagnose Depression im Mittel drei Jahre vor Studienbeginn gestellt worden. In der Studie wurden die Patienten sechs Wochen lang entweder mit dem Johanniskraut-Extrakt (900 mg einmal täglich), mit Citalopram (täglich 20 mg) oder mit Placebo behandelt. Die Therapie erfolgte bei Allgemeinmedizinern und hausärztlich tätigen Internisten. Die Wirksamkeit wurde mit der 52 Punkte umfassenden Hamilton-Depressionsskala (HAMD-17) beurteilt.

Der HAMD-Ausgangswert war mit etwa 22 Punkten in allen drei Gruppen ähnlich hoch. Nach sechs Wochen Therapie hatte sich der HAMD-Wert in beiden Verum-Gruppen auf 10,3 Punkte verbessert, mit Placebo auf 13 Punkte. Der Unterschied war signifikant. In beiden Verum-Gruppen hatten ähnlich viele Patienten auf die Behandlung angesprochen: 54 Prozent in der Johanniskraut- und 56 Prozent in der Citalopram-Gruppe, mit Placebo waren es dagegen nur 39 Prozent. Definiert ist die Ansprechrate als eine Reduktion des Punktwertes auf der HAMD-Skala um mindestens 50 Prozent oder ein HAMD-Wert von unter 10 Punkten.

Bei der Verträglichkeit schnitt das Johanniskraut-Präparat besser ab als Citalopram: Unerwünschte Wirkungen hatten bei 17 Prozent der Patienten mit dem Phytopharmakon, in der Citalopram-Gruppe waren es 53 Prozent und mit Placebo 30 Prozent. Deswegen abgebrochen haben die Studie sieben Prozent in der Johanniskraut- und zwölf Prozent in der Citalopram-Gruppe (Placebo: neun Prozent).
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Dienstag, 15.4.2008, 19:37:19 Uhr

Pulsgeber im Gehirn mildert Depressionen


Der Schrittmacher über dem Brustmuskel sendet Stromimpulse zu Elektroden im Hirn. Foto: Medtronic

Manche Patienten haben eine so schwere Depression, dass sie sich durch Pharmako- und Psychotherapie nicht in den Griff kriegen lässt. Seit kurzem wird bei solcher Therapieresistenz die Tiefe Hirnstimulation erprobt. Ziel ist die Änderung von Erregungsmustern.

In deutschen Studien werden Elektroden in den Nucleus accumbens eingesetzt, einen Kern im limbischen System. Machen Gesunde gute Erfahrungen, entsteht über diesen Nucleus ein Gefühl der Freude. Bei Depressiven ist dieser Prozess gestört.

Forscher aus Bonn haben drei Patienten behandelt: "Der Schweregrad ging um die Hälfte zurück", berichtet Professor Thomas Schläpfer. Ähnliche Erfolge erreichte ein kanadisches Team langfristig bei sechs Patienten. (ars)


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Dienstag, 15.4.2008, 19:36:39 Uhr

Johanniskraut wird gut akzeptiert


Wirksamkeit bei leichten bis mittelschweren Depressionen ist in Studien belegt

Eine hohe Akzeptanz und eine gute Verträglichkeit - das spricht bei Patienten mit leichten bis mittelschweren Depressionen für eine Phytotherapie. In Vergleichsstudien waren Johanniskraut-Extrakte bei solchen Patienten ähnlich gut wirksam wie synthetische Arzneien.

Viele Menschen lehnen synthetische Antidepressiva ab. Sie fürchten, abhängig zu werden, oder dass sich ihre Persönlichkeit verändert. Phytotherapeutika gelten dagegen als natürlicher und haben eine höhere Akzeptanz. Und bei leichten bis mittelschweren Depressionen ist die Wirksamkeit einer Phytotherapie mit Johanniskraut-Extrakten gut belegt. In Studien linderten die Extrakte Depressionen ähnlich gut wie SSRI.

So waren in einer Studie täglich 900 mg des Hypericum-Extraktes STW3-VI (Laif® 900) bei 388 Patienten mit mittelschwerer Depression ähnlich gut wirksam wie Citalopram (20 mg): In sechs Wochen sank der Wert auf der Hamilton-Depressionsskala (HAMD-17) mit maximal 52 Punkten (schwerste Depression) sowohl mit dem Extrakt als auch mit Citalopram von 22 auf 10,3 Punkte (Psychopharmakotherapie 14, 2007, 65). Ein Vorteil des Präparates: Es ist sehr hoch dosiert und muss nur einmal täglich genommen werden. Ähnlich effektiv ist auch der Extrakt STW3 (Laif® 600). In einer Studie mit 241 Patient war der HAMD-Wert nach zwölf Wochen mit dem Präparat von 22 auf 8,3 Punkte und mit Sertralin (50 mg täglich) von 22 auf 8,1 Punkte gesunken.

Auch WS 5570 (erhältlich als Neuroplant® Aktiv) braucht den Vergleich mit SSRI nicht zu scheuen: In einer Studie mit 251 Patienten wurde die Wirksamkeit des Extrakts (900 mg/ Tag) mit der von Paroxetin (20 mg/ Tag) verglichen. Der HAMD-Wert lag zu Beginn bei über 22 Punkten (mittelschwere Depression). Mit dem Extrakt nahm der Wert in sechs Wochen um 14 Punkte ab, mit Paroxetin um 11 Punkte.
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Dienstag, 15.4.2008, 19:36:01 Uhr

Depressionen werden häufiger, Suizide seltener


Ein in Nürnberg erfolgreiches Präventionsprogramm gibt es jetzt in deutschsprachigen Ländern und europaweit

In Deutschland haben 15 Prozent der Frauen und 8 Prozent der Männer Depressionen. Hierzulande leben damit also etwa vier Millionen Menschen. Im Lauf des Lebens erkrankt jeder Fünfte, jeder zwölfte Erwachsene, der eine Arztpraxis aufsucht, leidet daran.

Einer Prognose zufolge werden Depressionen 2020 in der Statistik der häufigsten Krankheiten weltweit an zweiter Stelle stehen. 1990 waren sie noch auf Rang vier. Als Gründe für den Anstieg vermuten Psychiater unter anderem Arbeitsdruck, Vereinsamung und Auseinanderreißen von Familien durch rasche Ortswechsel.

Die Diagnose einer Depression ist naheliegend, wenn ein Patient über die klassischen Symptome klagt: Er fühlt sich niedergeschlagen und wie versteinert, kann sich zu nichts aufraffen, wacht vor Morgengrauen erschöpft auf, das Essen schmeckt wie Pappe, die Zukunft scheint grau in grau. Tatsächlich gehen zwei Drittel der depressiven Patienten nicht aufgrund psychischer Beschwerden zum Arzt, sondern nennen beim Arztbesuch körperliche Probleme wie Kopf-, Rücken- oder Bauchschmerzen, Schwindel und Zittern.

Erkennen kann der Hausarzt die eigentliche Krankheit mit Fragebögen wie dem Major Depression Inventory (MDI)*. Damit kann er Depressionen zudem in leicht, mittel und schwer einteilen. Mit dem MDI fragt man gemäß ICD-10 nach den drei Hauptsymptomen Stimmung, Antrieb und Interesse. Dann folgen sieben Nebensymptome, etwa: Hatten Sie in den letzten zwei Wochen Schuldgefühle? Fiel es Ihnen schwer, sich zu konzentrieren? Bewertet wird mit Punkten von fünf (ständig) bis null (nie). Erreicht etwa ein Patient bei allen drei Hauptsymptomen vier oder fünf Punkte und bei wenigstens fünf Nebensymptomen einen Wert über drei, liegt eine schwere Depression vor. Zur Abklärung somatischer Ursachen sind körperliche Untersuchung und Labortests ratsam, etwa auf Elektrolyte-Werte, Nüchternblutzucker, Blutbild, BSG, Leber- und Nierenwerte sowie TSH.
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Dienstag, 15.4.2008, 19:35:02 Uhr

Chaotisch, sozial isoliert - daran leiden Erwachsene


ADHS ist bei Erwachsenen schwer zu diagnostizieren / Auf Medikamente sprechen 75 Prozent der Betroffenen an

Auch Erwachsene können ein ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) haben. Die Krankheit wächst sich bei einigen Betroffenen nicht aus. Auch lernen viele nicht, mit den Behinderungen zu leben. Arzneien und Psychotherapie können die Symptome vermindern.
Ein chaotischer Arbeitsstil bringt Erwachsenen mit ADHS immer wieder Probleme. Foto: dpa

Nach Schätzungen leiden bis zu zwei Prozent der Erwachsenen an ADHS. Kernsymptome wie motorische Überaktivität, Aufmerksamkeitsstörungen und mangelnde Impulskontrolle wirken sich bei ihnen anders aus als bei Kindern. Betroffene rennen nicht herum und klettern auf Tische und Stühle.

Auf Nachfrage berichten sie aber von innerer Unruhe und Rastlosigkeit. Urlaub und Freizeit sind oft vollgepackt mit Aktivitäten. Die Patienten können sich nicht entspannen und lassen häufig sogar zum Schlafen den Fernseher eingeschaltet, um sich von dem nicht endenden Gedankenfluss abzulenken.

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Dienstag, 15.4.2008, 19:34:00 Uhr

Störung wird vor allem vererbt und nicht erworben



Die Ursachen von ADHS sind bisher weitgehend unbekannt. Forscher vermuten bei den Kindern vor allem hirnorganische Störungen im Transmittersystem von Dopamin, da Betroffene auf Psychostimulanzien gut ansprechen.

Die Störungen werden wahrscheinlich hauptsächlich durch erbliche Faktoren ausgelöst. Hinweise dafür sind, dass die Symptome bei Jungen bis zu neunmal öfter auftreten als bei Mädchen und dass die Störungen oft auch bei Familienangehörigen eines Patienten vorkommen. Ungünstige Faktoren in der Schwangerschaft wie Alkohol, Rauchen, Frühgeburt oder geringes Geburtsgewicht führen offenbar bei empfänglichen Kindern zu besonders schwerem ADHS.

Umwelt und psychosoziale Bedingungen sind für die Entstehung der Erkrankung hingegen nicht so wichtig wie für andere psychische Störungen, etwa Aggressionen. So tritt ADHS kaum gehäuft bei Kindern aus unteren sozialen Schichten auf. Von Umweltfaktoren hängt es aber ab, wie stark sich ADHS ausprägt und ob die Kinder Ängste, Depressionen, aggressives Verhalten oder andere komorbide Störungen entwickeln. (eis)



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Zu früh gefreut

Mal wieder was von mir:

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Ich nochmal

Depressive Jungs

Depressionen



Fortsetzung von gestern
Hochbegabte sind oftmals schlau, selbstgenügsam und - isoliert
Manisch-Depressive leben gefährlich
Angehörige von Depressiven leiden auch - ich merk's
Karl erzählt


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Januar 2008
Dezember 2007
Oktober 2007


Von: Krank
Kommentar:
Das macht sehr krank
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Von: Julia Cz.
Kommentar:
Lieber Karl...

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Von: Tom L.
Kommentar:
Es ist schon hart an eine dieser depressiven Erkrankungen zu leiden. Man sieht z.B. in Haiti wie schlecht es den Menschen dort geht und sollte jubeln. Aber man tut es nicht sondern ist meist wie eh und je am Boden.
Daher Kompliment für diese Seiten hier. Es ist gut zu wissen das es auch anderen Menschen so ergeht wie einem selbst. Und das es nicht ummöglich ist das es einem zumindest ab und an besser geht.
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Von: Karl
Kommentar:
Ich nehme die immer dann, wenn es mir zu viel wird. Zwar dauert das schon mal ne halbe Stunde, bis die wirken, aber dann ist wieder alles OK.

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Von: ElliVanelli
Kommentar:
Hallo Karl

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