Depressionen News
Karls Tagebuch
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Pferde holen Patienten aus tiefen Depressionen
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Thema Depressionen News


Mittwoch, 5.11.2008, 20:21:45 Uhr

Krank durch Schlafstörungen



Für etwa jeden dritten Menschen ist erholsamer Schlaf ein kaum erreichbarer Zustand. Neben Einschlaf- und Durchschlafstörungen gehört auch das Schnarchen zu den häufigsten Problemen während der Nachtruhe. "Hauptsache Gesund" entlarvt die großen Feinde des erholsamen Schlafes und zeigt, mit welchen Waffen man sie besiegen kann.

Häufiges Gähnen kann ein Zeichen für eine Schlafstörung sein
Von alters her gilt der Schlaf als der "kleine Bruder des Todes". Dabei können wir ohne ihn nicht leben. Schlaf ist Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden, oder wie es der Philosoph Arthur Schopenhauer formulierte: "Der Schlaf ist für den ganzen Menschen, was das Aufziehen für die Uhr." Wer nicht einschlafen kann, dessen "Uhrwerk" läuft nicht mehr rund.

Doch nicht bei jedem Menschen, der glaubt zu wenig zu schlafen, liegt tatsächlich eine Schlafstörung vor. Oft wird falsch eingeschätzt, wie viel Schlaf normal ist. Ältere Menschen benötigen weniger Schlaf als Junge. Während Säuglinge fast ständig schlafen und junge Menschen acht bis neun Stunden brauchen, sind im Alter sechs Stunden oder weniger genug. Das gilt als normales altersabhängiges Schlafbedürfnis und ist keine Störung. Probleme entstehen dann, wenn der Tagesablauf diesem veränderten Bedürfnis nicht angepasst wird, wenn also aus Gewohnheit oder Langeweile zu früh zu Bett gegangen wird oder mit einem überflüssigen Mittagsschlaf die tägliche Schlafenszeit bereits zum Teil verbraucht ist.

Schlaflos trotz Erschöpfung
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Mittwoch, 5.11.2008, 20:15:42 Uhr

Pferde holen Patienten aus tiefen Depressionen



Neue tiergestützte Behandlung in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Gießen


Bevor sie das erste Mal auf der Stute "Nelli" saß, hatte Irene Weller (Name geändert) mit Pferden wenig am Hut. Überhaupt interessierte die 53-Jährige schon lange nichts mehr. Wochenlang verließ die arbeitslose Kauffrau kaum das Bett, schlief oder döste mehr als zwölf Stunden am Tag und ignorierte jedes Klingeln des Telefons. Stattdessen grübelte sie viel - alles erschien ihr schrecklich sinnlos. Frau Weller litt an einer schweren Depression. Besorgte Freunde brachten sie schließlich in die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Gießen in der Licher Straße. Als sie in eine stationäre Therapie einwilligte, wünschte sie sich nur "endlich wieder besserer Stimmung zu sein und nicht nur antriebslos im Bett zu versacken". Dass ihr dabei ein Pferd helfen würde, hätte sie zu diesem Zeitpunkt für Unsinn gehalten. Doch wenn man sie nach einigen Wochen Behandlung beobachtet, sieht man einen deutlichen Fortschritt: Sie wirkt entspannter, kann besser schlafen und hat, mit der Freude auf die wöchentlichen Therapiestunden, wieder insgesamt mehr Antrieb und Lebensfreude zurückerhalten.
So oder so ähnlich sehen die Ergebnisse aus, die man häufig im Verlauf einer tiergestützten Therapie beobachten kann. Tiergestützte Therapien können - wie auch wissenschaftlich belegt wurde - andere therapeutische Maßnahmen sehr sinnvoll ergänzen. Vielfach sind Pferde hervorragende "Therapeuten", nehmen sie doch den Menschen an, so wie er ist. Die Interaktion zwischen Mensch und Pferd ist nonverbal, eine überwiegend analoge Kommunikation, das heißt, die Sprache steht im Hintergrund.
Körperliche Ausdrucksfähigkeit, Gestik, emotionale Intention und die Echtheit der Beziehung sind wesentlich bei dem gemeinsamen Erleben mit dem Pferd, hinzu kommen Körperwahrnehmung und Körperkontrolle (Balance) beim Reiten. Die direkten Reaktionen des Pferdes lassen die Aufmerksamkeit fokussieren, sie können als Spiegel von Seelenzuständen erlebt und genutzt werden und verhelfen zu Entspannung und Selbstbewusstsein. Dies sind unter anderem die Gründe, warum seit September dieses Jahres die Therapie mit den Pferden erstmalig in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Gießen angeboten wird.
Der Ärztlicher Direktor Privatdozent Dr. med. Dipl.-Psych. Matthias J. Müller erklärt: "Zwischen Pferd und Mensch entsteht ein Bewegungsdialog, der Anspannungen löst und Ressourcen aktiviert (Empowerment)".
Einmal in der Woche fährt die leitende Ergotherapeutin der Gießener Klinik, Ursula Ritter, mit einer kleinen Gruppe Patienten in einem Kleinbus von Gießen in die Gemeinde Schöffengrund. In dem kleinen Ortsteil Oberwetz wartet Monika Prinz, die Inhaberin des Zucht- und Ausbildungsstalls "Dülmener vom Köhlerberg" mit ihrer Herde Ponys auf sie. Diese eignen sich aufgrund ihrer besonderen Charaktereigenschaften besonders für die Arbeit auch mit völlig pferdeunerfahrenen Menschen. Sind sie doch nervenstark, freundlich und zutraulich und wegen ihrer Robusthaltung sehr ausgeglichen. In der besonderen Landschaft des Vordertaunus können Patienten neue Erfahrung sammeln, bewegen und entspannen und mit Hilfe der Pferde an ihren seelischen Problemen arbeiten.
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Montag, 27.10.2008, 19:57:32 Uhr

Über die fraglichen Wechseljahre des Mannes



Ein Buch gibt Tipps, wie man(n) sein Leben verbessern kann. Man findet kein explizites Wort über die Wechseljahre des Mannes.

„Die Wechseljahre des Mannes“ nennt sich ein Buch mehrerer deutscher Ärzte. Man kann das Buch von vorne bis hinten lesen und auch von hinten nach vorne, man findet kein explizites Wort über die Wechseljahre des Mannes. Kein Wort, ob es diesen männlichen Wechsel überhaupt gibt und wie er sich äußern könnte. Viele Experten bezweifeln ja, dass es die oft propagierten Wechseljahre des Mannes tatsächlich gibt. Ob Beschwerden wie Libidoverlust, Depressionen und Abnahme der Leistungsfähigkeit tatsächlich auf den Testosteronrückgang zurückzuführen sind, scheint nicht erwiesen.


Da sich die Autoren in den einzelnen Beiträgen jedoch vornehmlich dem Thema Bauchfett widmen und daneben die Themen Ernährung, Bewegung, Erektionsstörung und Hormonhaushalt streifen, gehen sie offenbar davon aus, dass diese Themen den männlichen Wechsel ausmachen.


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Montag, 27.10.2008, 11:42:24 Uhr

Hochbegabte sind oftmals schlau, selbstgenügsam und - isoliert



Sie gelten als eigenwillig, selbstbestimmt und ernst – der Umgang mit überdurchschnittlich intelligenten Kindern stellt sowohl Eltern als auch Schulen vor große Probleme.

Als Leon zur Welt kam, schrie er die erste Zeit ohne Unterbrechung. Nachts schlief er kaum, den Blickkontakt mit anderen Menschen mied er. Auch Spielen mit anderen Kindern war unmöglich. Die Diagnose des Arztes war für Leons Mutter ein Schock: Autismus und Wahrnehmungsstörungen. Doch im Alter von drei Jahren begann Leon, der zuvor nie ein Wort gesagt hatte, zu sprechen – in vollständigen Sätzen und grammatikalisch korrekt. Wieder ging seine Mutter mit ihm zum Arzt. Dessen Urteil lautete nun: Hochbegabung. Ein Test wies bei Leon einen Intelligenzquotienten (IQ) von 137 nach.

Der Bochumer Diplompsychologe Hagen Seibt beschäftigt sich seit rund 15 Jahren mit diesem Thema und weiß, was Mutter und Sohn durchgemacht haben. „Hochbegabte Kinder haben meist niemanden, mit dem sie sich austauschen können, und leiden sehr darunter“, erklärt Seibt, der im Berufsverband Deutscher Psychologen den Arbeitskreis „Hochbegabte/Potenziale“ leitet.

Mangel an pädagogischen Ansätzen
Mit der Diagnose enden die Probleme in den seltensten Fällen. „Es gibt kaum vernünftige pädagogische Ansätze für die Behandlung hochbegabter Kinder. Auch das Schulsystem ist nicht auf Hochbegabte ausgerichtet“, kritisiert Seibt. Oft lasse man solche Kinder lediglich ein oder zwei Klassen überspringen. Das sei viel zu wenig. „Auch das Sozialverhalten und die emotionale Entwicklung müssen speziell gefördert werden“, fordert der Psychologe.
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Montag, 27.10.2008, 11:42:20 Uhr

Raus aus dem winterlichen Stimmungstief - Fitness für die Seele


In der dunklen Jahreszeit und gerade nach der Weihnachtszeit leiden mehr Menschen unter Verstimmungen und Depressionen und sind passiver als im Sommer. Gleichzeitig haben sich möglicherweise nach den Festtagsschlemmereien einige unerwünschte Pfunde angesammelt – nur fehlt bei dem kalten Wetter die Motivation, sich zum Sport aufzuraffen.
Dabei kann das Treiben von Sport durchaus viel zur Stimmungsaufhellung beitragen, wie in jüngerer Vergangenheit wissenschaftlich nachgewiesen wurde. Dieser Sachverhalt wird näher beleuchtet im Buch „Fitness für die Seele“ von Grit Moschke und Dr. Mathias R. Schmidt, das bereits in der zweiten Auflage im GU Verlag erschienen ist.

Die Autoren unterscheiden zwischen Stimmungsschwankungen, Stimmungstief und starker Verstimmtheit. Unabhängig von eventuellen weiteren Maßnahmen geben sie für jede Gemütslage die passende Strategie an die Hand, um wieder in Bewegung zu kommen. Dabei richtet sich „Fitness für die Seele“ gleichermaßen an die Betroffenen selbst wie an deren Angehörige und an Personal Trainer. Letztere können so wertvolles Hintergrundwissen in den Bereichen Stimmung und Depression erwerben.

Der Fokus liegt mehr darauf, überhaupt wieder in Bewegung zu kommen, als sportliche Höchstleistungen zu erzielen. Die Einstiegshürde liegt niedrig; ein leichtes Training ist schließlich nahezu überall möglich.
Vor allem beim Training an frischer Luft lassen sich deutliche Verbesserungen erzielen. Gerade im kalten und dunklen Winter ist es wichtig für die Psyche, dass sie dennoch ihre tägliche Portion Tageslicht bekommt. Insofern ist der positive Effekt des Sporttreibens an der frischen Luft auf die Stimmung derzeit ein doppelter.
Mit den Tipps der Autoren können auch Sportmuffel ihren inneren Schweinehund überwinden und ein leichtes Training beginnen. Damit schmelzen Stimmungstiefs und gleichzeitig die Pfunde.

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Mittwoch, 23.7.2008, 00:00:01 Uhr

Erste Therapie gegen Kaufsucht


Uniklinik Erlangen konnte in einer Pilot-Studie jedem zweiten Betroffenen helfen - Bereits jetzt besteht eine Warteliste für Patienten

Erlangen - Gegen krankhafte Shopping-Sucht soll es ab nun ein probates Mittel geben: Das Uniklinikum Erlangen hat am Dienstag die europaweit erste Therapie gegen die Kaufsucht der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Hälfte von 60 behandelten Frauen und Männern sei ein halbes Jahr nach Abschluss der Therapie nicht mehr rückfällig geworden, sagte Studienleiterin Astrid Müller. Von Heilung könne bei Sucht zwar nicht gesprochen werden, aber ihr Kaufverhalten habe sich normalisiert.

Als einzige Einrichtung in Deutschland bietet das Uniklinikum Erlangen eine ambulante Behandlung für Betroffene an. In einer Gruppe werden jeweils acht Patienten betreut. Die Psychotherapie dauert zwölf Wochen mit einer 90-minütigen Sitzung pro Woche. Inzwischen gibt es eine Warteliste. Für die Studie wurden 51 Frauen und neun Männer im Alter von 20 bis 61 Jahren bis Mai 2005 eineinhalb Jahre lang behandelt.

Oft in Zusammenhang mit Depressionen oder Essstörungen

Als Kaufsucht wird ein triebhaftes Kaufverhalten bezeichnet, bei dem die Betroffenen zu jeder Gelegenheit und ohne Notwendigkeit Dinge zum Teil auch mehrfach erwerben. Mit dem Kauf ist oft starke Erregung und Glücksgefühl verbunden. Krankhafte Kaufsucht sei strikt vom übersteigerten Konsum zu unterscheiden, betonte die Leiterin der Psychosomatischen und Psychotherapeutischen Abteilung der Klinik, Martina de Zwaan. In den meisten Fällen trete Kaufsucht in Verbindung mit anderen psychischen Problemen wie Angstzuständen, Depressionen und Essstörungen auf.
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Dienstag, 22.7.2008, 18:55:50 Uhr

Erste Therapie gegen Kaufsucht


Uniklinik Erlangen konnte in einer Pilot-Studie jedem zweiten Betroffenen helfen - Bereits jetzt besteht eine Warteliste für Patienten

Erlangen - Gegen krankhafte Shopping-Sucht soll es ab nun ein probates Mittel geben: Das Uniklinikum Erlangen hat am Dienstag die europaweit erste Therapie gegen die Kaufsucht der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Hälfte von 60 behandelten Frauen und Männern sei ein halbes Jahr nach Abschluss der Therapie nicht mehr rückfällig geworden, sagte Studienleiterin Astrid Müller. Von Heilung könne bei Sucht zwar nicht gesprochen werden, aber ihr Kaufverhalten habe sich normalisiert.

Als einzige Einrichtung in Deutschland bietet das Uniklinikum Erlangen eine ambulante Behandlung für Betroffene an. In einer Gruppe werden jeweils acht Patienten betreut. Die Psychotherapie dauert zwölf Wochen mit einer 90-minütigen Sitzung pro Woche. Inzwischen gibt es eine Warteliste. Für die Studie wurden 51 Frauen und neun Männer im Alter von 20 bis 61 Jahren bis Mai 2005 eineinhalb Jahre lang behandelt.

Oft in Zusammenhang mit Depressionen oder Essstörungen

Als Kaufsucht wird ein triebhaftes Kaufverhalten bezeichnet, bei dem die Betroffenen zu jeder Gelegenheit und ohne Notwendigkeit Dinge zum Teil auch mehrfach erwerben. Mit dem Kauf ist oft starke Erregung und Glücksgefühl verbunden. Krankhafte Kaufsucht sei strikt vom übersteigerten Konsum zu unterscheiden, betonte die Leiterin der Psychosomatischen und Psychotherapeutischen Abteilung der Klinik, Martina de Zwaan. In den meisten Fällen trete Kaufsucht in Verbindung mit anderen psychischen Problemen wie Angstzuständen, Depressionen und Essstörungen auf.
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Dienstag, 22.4.2008, 00:12:13 Uhr

Wirksame Therapien gegen das Stimmungstief


Um Rezidive zu vermeiden, müssen Antidepressiva mindestens sechs Monate lang eingenommen werden

Antidepressiva holen Patienten nicht nur aus dem Stimmungstief, sie können auch zuverlässig Rezidiven vorbeugen. Welche der Antidepressiva zur Therapie geeignet sind, hängt davon ab, ob die Patienten gehemmt oder eher erregt sind, ob sie Schmerzen oder kognitive Störungen haben.

Depressive Patienten haben oft Rezidive: Bei 80 Prozent folgt auf die erste Episode eine zweite, und mit jedem Rückfall nimmt die Wahrscheinlichkeit für weitere Rezidive noch zu. Daher ist nach einer akuten Phase eine mindestens halbjährige Erhaltungstherapie nötig - am besten mit Medikation und Psychotherapie. Die Erhaltungstherapie senkt das Rezidivrisiko um etwa 70 Prozent. Wenn sich Patienten nach besonders schweren Depressionen erholen, bei hohem Suizidrisiko oder bei häufigen Rezidiven sollte die Therapie über Jahre bis lebenslang fortgeführt werden.

Ein Antidepressivum wird zunächst für zwei Wochen verordnet. Ist dann keine Wirkung erkennbar, wird für weitere zwei Wochen die Höchstdosis genommen. Falls das nicht hilft, wird auf ein Präparat einer anderen Substanzklasse gewechselt. Zu den Therapieoptionen gehören:

Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) sind etwa Citalopram (zum Beispiel Cipramil®) oder Sertralin (etwa Zoloft®). SSRI wirken antriebsneutral bis antriebssteigernd. In Studien wurde auch eine gute Wirkung bei Angst- und Panik-attacken sowie bei sozialer Phobie belegt. Escitalopram (Cipralex®) ist das S-Enantiomer von Citalopram. In Studien wirkte es schneller und stärker als Citalopram. Bereits nach zwei Wochen waren die Werte auf Symptomskalen um 20 Prozent reduziert.
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Montag, 21.4.2008, 00:05:58 Uhr

Herzinfarkt und depressiv? Dann ist die Prognose besonders ungünstig


Bei Komorbidität sind Nebeneffekte der Antidepressiva besonders zu beachten

Depressive klagen meist über körperliche Beschwerden, umgekehrt hat etwa ein Viertel der Patienten mit chronischen somatischen Krankheiten eine behandlungsbedürftige Depression. Bei ihnen ist die Prognose besonders ungünstig.
Bei der Beratung geht es gleich um zwei verschiedene Krankheiten. Foto: Klaro

Diabetiker haben ein dreimal höheres Risiko für Depressionen als Nicht-Diabetiker, und Depressive ein dreimal höheres Risiko für Diabetes als Nicht-Depressive.

Solche Komorbiditäten erhöhen die Sterberate drastisch. In einer Zehn-Jahres-Studie mit 8000 Teilnehmern war sie bei depressiven Diabetikern um 54 Prozent höher als bei Diabetikern ohne Depressionen. Erklärung der Autoren: Blutzuckerkontrolle und Medikamenten-Einnahme sind erschwert.

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Sonntag, 20.4.2008, 00:01:25 Uhr

Steigt die Stimmung, lässt der Schmerz nach


Depressionen sind neurobiologisch eng mit Schmerzen verknüpft

Ein Mangel an Serotonin- und Noradrenalin, wie er bei Patienten mit Depressionen auftritt, verstärkt auch die Schmerzwahrnehmung. Darum gehen Depressionen so oft mit Schmerzen einher.

Depressive haben oft zusätzlich Schmerzen, und auch umgekehrt gilt: Ungefähr ein Drittel bis die Hälfte der Patienten mit chronischen Schmerzen haben außerdem Depressionen.

Eine gute antidepressive Behandlung kann gleichzeitig begleitende Schmerzen lindern. Lassen die Schmerzen nicht parallel zu den psychischen Symptomen nach, haben die Patienten einer Studie zufolge dreimal öfter erneute depressive Episoden als jene, deren Schmerzen zurückgegangen sind. Verringern sich die depressionsbedingten Schmerzen mindestens zur Hälfte, beträgt die Chance einer vollständigen Remission nach einer Studie 36 Prozent. Bei ungenügender Schmerzkontrolle dagegen liegt die Wahrscheinlichkeit nur bei 18 Prozent.

Antidepressiva, die eine Wiederaufnahme von Serotonin und Noradrenalin hemmen, wirken zusätzlich analgetisch.
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B l o o o o o o o o o o o g
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Zu früh gefreut

Mal wieder was von mir:

Ältere Mütter haben häufiger Psychosen

Depression ist „der unsichtbare Feind“ der Europäer

Statusbericht für heute

Promethazin - Die Bremse für das Kopfkarussell

Australien-Star spricht über seine Depressionen

Ich nochmal

Depressive Jungs

Depressionen



Fortsetzung von gestern
Hochbegabte sind oftmals schlau, selbstgenügsam und - isoliert
Manisch-Depressive leben gefährlich
Angehörige von Depressiven leiden auch - ich merk's
Karl erzählt


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Januar 2008
Dezember 2007
Oktober 2007


Von: Krank
Kommentar:
Das macht sehr krank
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Von: Julia Cz.
Kommentar:
Lieber Karl...

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Von: Tom L.
Kommentar:
Es ist schon hart an eine dieser depressiven Erkrankungen zu leiden. Man sieht z.B. in Haiti wie schlecht es den Menschen dort geht und sollte jubeln. Aber man tut es nicht sondern ist meist wie eh und je am Boden.
Daher Kompliment für diese Seiten hier. Es ist gut zu wissen das es auch anderen Menschen so ergeht wie einem selbst. Und das es nicht ummöglich ist das es einem zumindest ab und an besser geht.
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Von: Karl
Kommentar:
Ich nehme die immer dann, wenn es mir zu viel wird. Zwar dauert das schon mal ne halbe Stunde, bis die wirken, aber dann ist wieder alles OK.

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Von: ElliVanelli
Kommentar:
Hallo Karl

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