Depressionen News
Karls Tagebuch
Sonstiges


Zu unserer Hauptseite


Hochbegabte sind oftmals schlau, selbstgenügsam und - isoliert
[3145 mal gelesen]
Erfolgreiche Prävention der postnatalen Depression
[2398 mal gelesen]
Promethazin - Die Bremse für das Kopfkarussell
[2306 mal gelesen]


Pferde holen Patienten aus tiefen Depressionen
[1 mal gelesen]
Das sind ja super Aussichten
[707 mal gelesen]


Dienstag, 15.4.2008, 19:08:17 Uhr

Schmerzkranke haben oft Angst und Depressionen



FRANKFURT AM MAIN (ner). Schmerzsyndrome und Schlafstörungen beeinflussen sich gegenseitig. So treten bei drei von vier Schmerzpatienten Schlafstörungen auf. Umgekehrt werde das Schmerzempfinden bei gestörtem Schlaf verstärkt und die Vulnerabilität für psychische Krankheiten erhöht, berichten Psychiater.

21 Prozent der chronisch Schmerzkranken haben affektive Störungen wie Depressionen oder Dysthymien und 35 Prozent haben Angststörungen, sagt Professor Hans-Peter Volz aus Werneck. Damit kommen psychische Störungen bei Schmerzpatienten doppelt so häufig vor wie in der Allgemeinbevölkerung.

Aus dem Bundesgesundheitssurvey geht nach Angaben von Volz hervor, dass Angststörungen um so häufiger auftreten, je stärker die Schmerzsymptomatik ist. Auch umgekehrt gelte der Zusammenhang, sagte er bei einer von Pfizer unterstützten Veranstaltung beim Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt am Main. Es komme also darauf an, bei Schmerzpatienten komorbide psychiatrische Störungen nicht zu übersehen. Allgemeinmediziner und Nervenärzte sollten nicht vergessen, bei depressiven Patienten oder bei Klagen über Schlafstörungen gezielt nach Schmerzsyndromen zu fragen.
Kombitherapie gegen Schmerz und psychische Störungen

Grund für die Komorbiditäten ist nach Angaben des Regensburger Schlafforschers Professor Göran Hajak, dass die Störungen großenteils über gemeinsame neuronale Verbindungen, etwa im aminergen Neurotransmittersystem, gesteuert werden.

Praktische Konsequenz aus den gehäuft gemeinsam auftretenden Störungen sind Kombinationstherapien mit Analgetika, Hypnotika, Psychopharmaka in Verbindung mit psychotherapeutischen Angeboten. Die medikamentösen Optionen sollten möglichst sowohl die Angststörung als auch die Schmerzen günstig beeinflussen, so Volz. Diese Bedingung erfülle von allen Medikamenten, die derzeit für die generalisierte Angststörung zugelassen sind, ausschließlich Pregabalin (Lyrica®).

Zudem würden wegen der vielseitigen Wirkmechanismen auch Schlaf und Stimmung positiv beeinflusst. Pregabalin moduliert den Kalziumeinstrom in die Nervenzellen. Dadurch werden bei neuronalen Übererregungszuständen, wie sie etwa bei neuropathischen Schmerzen vorkommen, vermindert exzitatorische Transmitter wie Glutamat ausgeschüttet. Pregabalin ist bei peripheren und zentral bedingten neuropathischen Schmerzen zugelassen.

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/


Thema: Depressionen News

Dieser Beitrag wurde 1002 mal gelesen.

Kommentar schreiben  Druckansicht  Seitenanfang 
Beurteilen 




Zu früh gefreut

Mal wieder was von mir:

Ältere Mütter haben häufiger Psychosen

Depression ist „der unsichtbare Feind“ der Europäer

Statusbericht für heute

Promethazin - Die Bremse für das Kopfkarussell

Australien-Star spricht über seine Depressionen

Ich nochmal

Depressive Jungs

Depressionen



Fortsetzung von gestern
Hochbegabte sind oftmals schlau, selbstgenügsam und - isoliert
Manisch-Depressive leben gefährlich
Angehörige von Depressiven leiden auch - ich merk's
Karl erzählt


Gesamtverzeichnis
Februar 2009
Januar 2009
Januar 2009
Dezember 2008
November 2008
Oktober 2008
September 2008
August 2008
Juli 2008
April 2008
März 2008
Januar 2008
Dezember 2007
Oktober 2007


Von: Krank
Kommentar:
Das macht sehr krank
Zum Beitrag


Von: Julia Cz.
Kommentar:
Lieber Karl...

Zum Beitrag


Von: Tom L.
Kommentar:
Es ist schon hart an eine dieser depressiven Erkrankungen zu leiden. Man sieht z.B. in Haiti wie schlecht es den Menschen dort geht und sollte jubeln. Aber man tut es nicht sondern ist meist wie eh und je am Boden.
Daher Kompliment für diese Seiten hier. Es ist gut zu wissen das es auch anderen Menschen so ergeht wie einem selbst. Und das es nicht ummöglich ist das es einem zumindest ab und an besser geht.
Zum Beitrag


Von: Karl
Kommentar:
Ich nehme die immer dann, wenn es mir zu viel wird. Zwar dauert das schon mal ne halbe Stunde, bis die wirken, aber dann ist wieder alles OK.

Zum Beitrag


Von: ElliVanelli
Kommentar:
Hallo Karl

Zum Beitrag



Mister Wong

RSS-Feed

Heute ist der
7.2.2012

Es ist
17:55:31 Uhr

Ihre IP:
38.107.179.238

Blog-Einträge: 146

Die letzten 24 Stunden im Überblick


Gelesene Beiträge insgesamt:
157359


Mo Di Mi Do Fr Sa So
12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829

Impressum