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Sonntag, 4.1.2009, 00:00:39 Uhr

Psychotherapie plus Arznei für Jugendliche mit Depression


PITTSBURGH (mut). Bei Jugendlichen mit Depressionen sollte eine Verhaltenstherapie nicht fehlen: In Kombination mit einer Arznei sorgt sie für höhere Remissionsraten als die Medikamenten-Therapie allein, bestätigt eine neue Studie.
Ein Antidepressivum ist schnell verschrieben, für eine Verhaltenstherapie ist deutlich mehr Aufwand nötig. Das ist ein Grund, weshalb Jugendliche - zumindest in den USA - bei Depression häufig nur eine Arzneitherapie bekommen.
In Deutschland sind Ärzte meist zurückhaltender mit Antidepressiva. Denn nach den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie soll nur bei erfolgloser Psychotherapie oder schweren Depressionen medikamentös behandelt werden - auch dann stets in Kombination mit Psychotherapie.
Dass es so wirklich den größten Erfolg gibt, bestätigt jetzt eine US-Studie mit 334 Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren, die auf eine achtwöchige Therapie mit einem selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) nicht angesprochen hatten (JAMA 299, 2008, 901).
Die Teilnehmer wurden für die weitere Therapie in vier Gruppen eingeteilt: Sie erhielten entweder einen anderen SSRI oder Venlafaxin, also ein Medikament aus einer anderen Wirkstoffklasse. Eine Hälfte der Teilnehmer erhielt zusätzlich eine kognitive Verhaltenstherapie, die andere nur Arzneien.
Die Ergebnisse nach zwölf Wochen: Die Ansprechrate lag mit reiner Arzneitherapie bei 41 Prozent, mit der Kombi aus Arznei- und Verhaltenstherapie bei 54 Prozent. Als Ansprechen wurde eine Reduktion des Wertes um 50 Prozent auf einer Kinder-Depressionsskala definiert. Keinen Unterschied machte es dagegen, ob auf einen anderen SSRI oder auf Venlafaxin umgestellt wurden.


Thema: Depressionen News

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Oktober 2007


Von: Krank
Kommentar:
Das macht sehr krank
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Von: Julia Cz.
Kommentar:
Lieber Karl...

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Von: Tom L.
Kommentar:
Es ist schon hart an eine dieser depressiven Erkrankungen zu leiden. Man sieht z.B. in Haiti wie schlecht es den Menschen dort geht und sollte jubeln. Aber man tut es nicht sondern ist meist wie eh und je am Boden.
Daher Kompliment für diese Seiten hier. Es ist gut zu wissen das es auch anderen Menschen so ergeht wie einem selbst. Und das es nicht ummöglich ist das es einem zumindest ab und an besser geht.
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Von: Karl
Kommentar:
Ich nehme die immer dann, wenn es mir zu viel wird. Zwar dauert das schon mal ne halbe Stunde, bis die wirken, aber dann ist wieder alles OK.

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Von: ElliVanelli
Kommentar:
Hallo Karl

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