Depressionen News
Karls Tagebuch
Sonstiges


Zu unserer Hauptseite




Pferde holen Patienten aus tiefen Depressionen
[1 mal gelesen]


Dienstag, 15.4.2008, 19:36:39 Uhr

Johanniskraut wird gut akzeptiert


Wirksamkeit bei leichten bis mittelschweren Depressionen ist in Studien belegt

Eine hohe Akzeptanz und eine gute Verträglichkeit - das spricht bei Patienten mit leichten bis mittelschweren Depressionen für eine Phytotherapie. In Vergleichsstudien waren Johanniskraut-Extrakte bei solchen Patienten ähnlich gut wirksam wie synthetische Arzneien.

Viele Menschen lehnen synthetische Antidepressiva ab. Sie fürchten, abhängig zu werden, oder dass sich ihre Persönlichkeit verändert. Phytotherapeutika gelten dagegen als natürlicher und haben eine höhere Akzeptanz. Und bei leichten bis mittelschweren Depressionen ist die Wirksamkeit einer Phytotherapie mit Johanniskraut-Extrakten gut belegt. In Studien linderten die Extrakte Depressionen ähnlich gut wie SSRI.

So waren in einer Studie täglich 900 mg des Hypericum-Extraktes STW3-VI (Laif® 900) bei 388 Patienten mit mittelschwerer Depression ähnlich gut wirksam wie Citalopram (20 mg): In sechs Wochen sank der Wert auf der Hamilton-Depressionsskala (HAMD-17) mit maximal 52 Punkten (schwerste Depression) sowohl mit dem Extrakt als auch mit Citalopram von 22 auf 10,3 Punkte (Psychopharmakotherapie 14, 2007, 65). Ein Vorteil des Präparates: Es ist sehr hoch dosiert und muss nur einmal täglich genommen werden. Ähnlich effektiv ist auch der Extrakt STW3 (Laif® 600). In einer Studie mit 241 Patient war der HAMD-Wert nach zwölf Wochen mit dem Präparat von 22 auf 8,3 Punkte und mit Sertralin (50 mg täglich) von 22 auf 8,1 Punkte gesunken.

Auch WS 5570 (erhältlich als Neuroplant® Aktiv) braucht den Vergleich mit SSRI nicht zu scheuen: In einer Studie mit 251 Patienten wurde die Wirksamkeit des Extrakts (900 mg/ Tag) mit der von Paroxetin (20 mg/ Tag) verglichen. Der HAMD-Wert lag zu Beginn bei über 22 Punkten (mittelschwere Depression). Mit dem Extrakt nahm der Wert in sechs Wochen um 14 Punkte ab, mit Paroxetin um 11 Punkte.

Bewährt hat sich Johanniskraut auch bei atypischen Depressionen. Solche Patienten sind nicht immer niedergeschlagen, reagieren aber empfindlich auf Kränkungen und Zurückweisungen. Bei 100 Patienten mit mittelschweren atypischen Depressionen gingen in einer Studie die Symptome mit Jarsin® deutlich stärker zurück als mit Placebo (minus 8 versus minus 6 HAMD-Punkte).

Ganz wichtig; Bei einer Therapie sollten täglich mindestens 500 bis 1000 mg der Extrakte eingenommen werden. Das ist meist nur mit standardisierten apothekenpflichtigen Präparaten möglich. Diese können bei mittelschweren Depressionen auch zu Lasten der GKV verordnet werden. Sprechen Patienten innerhalb von vier bis sechs Wochen nicht an, sollten Ärzte ein synthetisches Präparat verordnen. (mut)



Quelle: http://www.aerztezeitung.de/


Thema: Depressionen News

Dieser Beitrag wurde 969 mal gelesen.

Kommentar schreiben  Druckansicht  Seitenanfang 
Beurteilen 




Zu früh gefreut

Mal wieder was von mir:

Ältere Mütter haben häufiger Psychosen

Depression ist „der unsichtbare Feind“ der Europäer

Statusbericht für heute

Promethazin - Die Bremse für das Kopfkarussell

Australien-Star spricht über seine Depressionen

Ich nochmal

Depressive Jungs

Depressionen



Fortsetzung von gestern
Hochbegabte sind oftmals schlau, selbstgenügsam und - isoliert
Manisch-Depressive leben gefährlich
Angehörige von Depressiven leiden auch - ich merk's
Karl erzählt


Gesamtverzeichnis
Februar 2009
Januar 2009
Januar 2009
Dezember 2008
November 2008
Oktober 2008
September 2008
August 2008
Juli 2008
April 2008
März 2008
Januar 2008
Dezember 2007
Oktober 2007


Von: Krank
Kommentar:
Das macht sehr krank
Zum Beitrag


Von: Julia Cz.
Kommentar:
Lieber Karl...

Zum Beitrag


Von: Tom L.
Kommentar:
Es ist schon hart an eine dieser depressiven Erkrankungen zu leiden. Man sieht z.B. in Haiti wie schlecht es den Menschen dort geht und sollte jubeln. Aber man tut es nicht sondern ist meist wie eh und je am Boden.
Daher Kompliment für diese Seiten hier. Es ist gut zu wissen das es auch anderen Menschen so ergeht wie einem selbst. Und das es nicht ummöglich ist das es einem zumindest ab und an besser geht.
Zum Beitrag


Von: Karl
Kommentar:
Ich nehme die immer dann, wenn es mir zu viel wird. Zwar dauert das schon mal ne halbe Stunde, bis die wirken, aber dann ist wieder alles OK.

Zum Beitrag


Von: ElliVanelli
Kommentar:
Hallo Karl

Zum Beitrag



Mister Wong

RSS-Feed

Heute ist der
9.9.2010

Es ist
14:14:19 Uhr

Ihre IP:
38.107.191.91

Blog-Einträge: 146

Die letzten 24 Stunden im Überblick


Gelesene Beiträge insgesamt:
77083


Mo Di Mi Do Fr Sa So
12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930

Impressum