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Montag, 27.10.2008, 19:58:10 Uhr
Hier also die Fortsetzung von gestern...
Während Karls Frau also wieder in ihr altes Leben zurückkehrte, blieb er immer weiter zurück in seiner Stagnation. Sie ging wieder vermehrt aus, ging zu Freunden und lernte sogar neue Menschen kennen, er zog sich immer weiter zurück. "Hausie" nennt er sich, also jemanden, der am liebsten zu Hause ist. Und auch der Kontakt zu seinem Sohn wurde immer weniger, da er ja auch inzwischen in's Alter kam, wo man schon öfters mal nicht zu Hause ist. Karl brokelte also meist alleine zu Hause rum, während seine Familie ohne ihn weg war...
Naja, mal so unter uns: Na klar geht das nicht auf die Dauer gut... Nur hat das der liebe Karl eben nicht bemerkt, und selbst wenn er es bemerkt hätte, hätte er es nicht ändern können, glaube ich.
Es kam also, wie es kommen mußte: Er und seine Frau entzweiten sich so nach und nach, sie lebten sich auseinander. Und schließlich, sagte er mir, hatte sie wohl anscheinend eine Affäre mit einem Arbeitskollegen. Nicht, daß er es genau wüßte, aber sie machte eine zeitlan häufig täglich Überstunden, manchmal roch er Männerparfüm... Armes Schein! Und er sagte mir auch, er hätte damals nicht die geringste Kraft gehabt, etwas dagegen zu tun...
Also ich an seiner Stelle hätte die Gutste einfach vor die Tür gesetzt, aber er hatte Angst davor, alleine zu sein. So wie er es jetzt ist...
Kommentare zum Beitrag "Fortsetzung von gestern"
| Kommentar von Bine
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Armer Karl, ich befürchte schon, ich weiß, was kommen wird.
Was ich fragen wollte: Welche Medikamente nimmt er denn ein? |
Thema: Karls Tagebuch
Dieser Beitrag wurde 338 mal gelesen.
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Von: Krank
Kommentar: Das macht sehr krank
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Von: Julia Cz.
Kommentar: Lieber Karl...
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Von: Tom L.
Kommentar: Es ist schon hart an eine dieser depressiven Erkrankungen zu leiden. Man sieht z.B. in Haiti wie schlecht es den Menschen dort geht und sollte jubeln. Aber man tut es nicht sondern ist meist wie eh und je am Boden.
Daher Kompliment für diese Seiten hier. Es ist gut zu wissen das es auch anderen Menschen so ergeht wie einem selbst. Und das es nicht ummöglich ist das es einem zumindest ab und an besser geht.
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Von: Karl
Kommentar: Ich nehme die immer dann, wenn es mir zu viel wird. Zwar dauert das schon mal ne halbe Stunde, bis die wirken, aber dann ist wieder alles OK.
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Von: ElliVanelli
Kommentar: Hallo Karl
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