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Pferde holen Patienten aus tiefen Depressionen
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Mittwoch, 23.7.2008, 00:00:01 Uhr

Erste Therapie gegen Kaufsucht


Uniklinik Erlangen konnte in einer Pilot-Studie jedem zweiten Betroffenen helfen - Bereits jetzt besteht eine Warteliste für Patienten

Erlangen - Gegen krankhafte Shopping-Sucht soll es ab nun ein probates Mittel geben: Das Uniklinikum Erlangen hat am Dienstag die europaweit erste Therapie gegen die Kaufsucht der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Hälfte von 60 behandelten Frauen und Männern sei ein halbes Jahr nach Abschluss der Therapie nicht mehr rückfällig geworden, sagte Studienleiterin Astrid Müller. Von Heilung könne bei Sucht zwar nicht gesprochen werden, aber ihr Kaufverhalten habe sich normalisiert.

Als einzige Einrichtung in Deutschland bietet das Uniklinikum Erlangen eine ambulante Behandlung für Betroffene an. In einer Gruppe werden jeweils acht Patienten betreut. Die Psychotherapie dauert zwölf Wochen mit einer 90-minütigen Sitzung pro Woche. Inzwischen gibt es eine Warteliste. Für die Studie wurden 51 Frauen und neun Männer im Alter von 20 bis 61 Jahren bis Mai 2005 eineinhalb Jahre lang behandelt.

Oft in Zusammenhang mit Depressionen oder Essstörungen

Als Kaufsucht wird ein triebhaftes Kaufverhalten bezeichnet, bei dem die Betroffenen zu jeder Gelegenheit und ohne Notwendigkeit Dinge zum Teil auch mehrfach erwerben. Mit dem Kauf ist oft starke Erregung und Glücksgefühl verbunden. Krankhafte Kaufsucht sei strikt vom übersteigerten Konsum zu unterscheiden, betonte die Leiterin der Psychosomatischen und Psychotherapeutischen Abteilung der Klinik, Martina de Zwaan. In den meisten Fällen trete Kaufsucht in Verbindung mit anderen psychischen Problemen wie Angstzuständen, Depressionen und Essstörungen auf.

Untersuchungen zufolge sind etwa fünf bis acht Prozent der Bevölkerung kaufsuchtgefährdet, und zwar quer durch alle Einkommens- und Bildungsschichten. Frauen und Männer sind gleich häufig betroffen, Jüngere jedoch häufiger als Ältere. Behandlungsbedürftig sei wohl nur ein kleiner Teil davon, sagte Müller.



Quelle: derstandart.at


Thema: Depressionen News

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Von: Krank
Kommentar:
Das macht sehr krank
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Von: Julia Cz.
Kommentar:
Lieber Karl...

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Von: Tom L.
Kommentar:
Es ist schon hart an eine dieser depressiven Erkrankungen zu leiden. Man sieht z.B. in Haiti wie schlecht es den Menschen dort geht und sollte jubeln. Aber man tut es nicht sondern ist meist wie eh und je am Boden.
Daher Kompliment für diese Seiten hier. Es ist gut zu wissen das es auch anderen Menschen so ergeht wie einem selbst. Und das es nicht ummöglich ist das es einem zumindest ab und an besser geht.
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Von: Karl
Kommentar:
Ich nehme die immer dann, wenn es mir zu viel wird. Zwar dauert das schon mal ne halbe Stunde, bis die wirken, aber dann ist wieder alles OK.

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Von: ElliVanelli
Kommentar:
Hallo Karl

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