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Dienstag, 15.4.2008, 19:33:03 Uhr
| | Dauertherapie gegen Depressionsrezidiv |
Venlafaxin reduziert Rezidivrisiko / Eine Langzeittherapie wird ab der zweiten Episode empfohlen
HAMBURG (nke). Mit jedem Rückfall nach einer depressiven Episode wird ein weiteres Rezidiv wahrscheinlicher. Spezialisten empfehlen daher bereits nach der zweiten oder spätestens nach der dritten depressiven Episode eine Dauertherapie mit Antidepressiva. Mit dem Wirkstoff Venlafaxin lässt sich das Rückfallrisiko deutlich reduzieren.
Eine depressive Verstimmung hat wohl jeder mal. Bei einer manifesten Depression mit Rezidivepisoden ist aber ärztliches Handeln nötig. Foto: ABDA
Das belegt die mehrjährige Studie PREVENT:
Nach dem ersten Jahr kam es bei nur 23 Prozent der 129 mit Venlafaxin (Trevilor® retard) behandelten Patienten zu einem Rückfall. Von den 129 mit Placebo behandelten Patienten hatten 42 Prozent ein Rezidiv, so Dr. Gerhard Roth aus Ostfildern.
An der darauf folgenden wiederum einjährigen Anschlussstudie hatten nur diejenigen Patienten teilgenommen, die sich nach dem ersten Jahr immer noch in Remission befanden. Nach diesem zweiten Jahr waren die Unterschiede noch größer. Bei fortgesetzter Venlafaxin-Therapie hatten nur 8 Prozent der Patienten ein Rezidiv. Mit Placebo betrug dieser Anteil 45 Prozent.
Studienziel in PREVENT war die Beurteilung von Langzeitwirkung und die Langzeit-Sicherheit des selektiven Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmers (sSNRI) Venlafaxin retard für die Rezidivprophylaxe. "Bei den Teilnehmern handelte es sich um Patienten, die schon mehrere depressive Episoden hinter sich hatten und damit ein hohes Wiedererkrankungsrisiko", so Roth bei einer Veranstaltung des Unternehmens Wyeth in Hamburg.
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine depressiver Patient eine erneute depressive Episode bekommt, liegt nach einer zweiten Episode bei 70 Prozent. Und wenn ein Patient bereits drei depressive Episoden hatte, ist das Risiko für eine weitere etwa 90 Prozent.
Mit den Studiendaten könne man Patienten zu einer Dauertherapie ermutigen. Venlafaxin besitzt die Zulassung zur Rezidivprophylaxe.
Quelle: http://www.aerztezeitung.de/
Thema: Depressionen News
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Von: Krank
Kommentar: Das macht sehr krank
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Von: Julia Cz.
Kommentar: Lieber Karl...
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Von: Tom L.
Kommentar: Es ist schon hart an eine dieser depressiven Erkrankungen zu leiden. Man sieht z.B. in Haiti wie schlecht es den Menschen dort geht und sollte jubeln. Aber man tut es nicht sondern ist meist wie eh und je am Boden.
Daher Kompliment für diese Seiten hier. Es ist gut zu wissen das es auch anderen Menschen so ergeht wie einem selbst. Und das es nicht ummöglich ist das es einem zumindest ab und an besser geht.
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Von: Karl
Kommentar: Ich nehme die immer dann, wenn es mir zu viel wird. Zwar dauert das schon mal ne halbe Stunde, bis die wirken, aber dann ist wieder alles OK.
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Von: ElliVanelli
Kommentar: Hallo Karl
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