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Pferde holen Patienten aus tiefen Depressionen
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Freitag, 13.2.2009, 10:06:23 Uhr

Zu früh gefreut



Mir ging es ja gestern relativ gut, und da ich eh krank geschrieben und zu Hause bin, dachte ich mir, ich mache mal eben meine Steuererklärung.

Aber es fing schon an mit dem Ausdruck der Formulare: Der Drucker wollte nicht so wie ich wollte, mal druckte er nix, mal wirre Zeichen, mal zog er mehrere Blatt Papier ein, zum Schluß war die grüne Farbe leer... Grrrr ... Und dann noch das Ausfüllen - Zum Schluß war ich wieder so durch, daß ich meine Tropfen nahm. Oh weia, wenn mich jetzt schon so ne Kleinigkeit auf die Palme bringt, wie soll das weiter gehen?



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Donnerstag, 12.2.2009, 10:25:47 Uhr

Mal wieder was von mir:


Also die letzten zwei Tage waren relativ ruhig, gestern mußte ich sogar nicht einmal meine Tropfen nehmen. Es kam auch kein Stress wegen Post oder Telefon auf mich zu, sogar mein Sohn war gestern mal da.

Er war traurig, daß er nicht mehr bei mir sein kann, aber da sie ja nicht weit weg wohnen, können wir uns ja regelmäßig sehen, hab ich ihm gesagt. Mal sehen, was daraus wird und wie es sich entwickelt.



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Donnerstag, 12.2.2009, 10:23:13 Uhr

Ältere Mütter haben häufiger Psychosen


Postnatale Psychosen treten einer schwedischen Studie zufolge öfter bei älteren Frauen auf als bei jungen Müttern. "Das Risiko einer Psychose innerhalb von 90 Tagen nach der Geburt steigt mit dem Alter", heißt es in der Studie des Karolinska-Instituts. Bei Frauen, die bei der Geburt ihres ersten Kindes älter sind als 35, sei die Gefahr für Psychosen mehr als zweimal höher als bei jungen Erstmüttern. 80 Prozent der Mütter erleben nach der Geburt mentale Probleme oder leichte Depressionen. Echte Psychosen entwickelt nur eine von tausend Frauen.

AFP




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Donnerstag, 12.2.2009, 10:22:32 Uhr

Depression ist „der unsichtbare Feind“ der Europäer



The rapporteur Evangelia Tzampatzi during our interviewed
Psychische Probleme sind der Grund für 90 Prozent der Selbstmorde in Europa, nicht nur deshalb ist psychotherapeutischer Vorsorge lebenswichtig, unterstreicht die griechische Sozialdemokratin Evangelia Tzampazi in ihrem Bericht zur psychischen Gesundheit der Europäer für den Gesundheitsausschuss. Wir haben Tzampazi getroffen und ein Gespräch über die dunklen Seiten der Psyche geführt.



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Dienstag, 10.2.2009, 10:34:59 Uhr

Statusbericht für heute



Ich habe die Nacht wieder sehr gut geschlafen und nichts blödes geträumt, bin heute um halb 10 aufgestanden.

So weit alles gut... ABER: Der Postbote brachte mir heute wieder einen Brief von meiner zukünftigen Ex, in der sie Kohle fordert. Sie schreibt, sie muß sich die Wohnung endlich komplett einrichten, vor allem das Kinderzimmer, und da soll ich doch gefälligst wieder für löhnen, weil es ist ja auch mein Sohn. Die Maschinerie in mir läuft schon wieder an, ich glaub, ich nehm wieder meine Tropfen und dann ab ins Bett!



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Montag, 9.2.2009, 10:42:25 Uhr

Promethazin - Die Bremse für das Kopfkarussell


Hallo Ihr's

Ich konnte die letzten 2 Tage richtig gut schlafen, von Samstag auf Sonntag 13 Stunden, von gestern auf heute 10 Stunden. Ohne zwischendrin aufzuwachen, ohne blöde Träume.

Die Tropfen scheinen also doch zu wirken.
Allerdings sagte mir die Ärztin am Samstag, die Tropfen wären nur ein Notbehelf, auf Dauer sollte ich die nicht nehmen. Sind wohl auch ziemlich heftig. Sie wirken übrigens, so wie ich es empfinde, nur als Bremse für das "Kopfkarussell", ich werde davon nicht direkt müde oder blöd im Kopf, jedoch dieses zwangshafte Grübeln und sich selbst fertigmachen gehen davon weg. Immerhin ist es ein Weg für mich, in den schlimmsten Zeiten wieder mich selbst auf die Reihe zu kriegen. Klar, eine Lösung für meine Probleme ist das nicht, aber eine Krücke, die mir im Moment weiterhilft.

Ich habe die tage wieder einige Termine bei Ärzten, Arbeitsamt und Krankenkasse, ich denke, da werde ich die noch gut gebrauchen können.

...


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Sonntag, 8.2.2009, 05:19:51 Uhr

Australien-Star spricht über seine Depressionen


„Ich habe Schokolade gegessen und Pornos geschaut“
Er spielte gegen die Großen des Fußballs. Hatte alle Chancen auf eine steile Fußball-Karriere. Nun fängt Ljubo Milicevic (27) wieder ganz von vorne an.

Der ehemalige Profi des Schweizer Klubs FC Thun litt monatelang an einer schweren Depression, ging kaum noch vor die Tür. In einem australischen Fußballmagazin gestand er kürzlich: „Ich saß ein halbes Jahr nur auf der Couch, habe Pizza und Schokolade gegessen und Pornos geschaut. Ich wollte mit niemandem reden, nicht mal mit meiner Familie. Damals habe ich ernsthaft daran gedacht, zurückzutreten.“

Was war passiert?
Mit dem FC Thun qualifizierte sich der Innenverteidiger 2005 für die Champions League. Schaffte in der Gruppe mit Arsenal London, Ajax Amsterdam und Sparta Prag den 3. Platz. War somit für die K.o.-Runde des Uefa-Cups im Frühjahr 2006 qualifiziert. Dort scheiterte der Klub allerdings am HSV.

Milicevic (acht Länderspiele für Australien) war danach ein gefragter Mann. Internationale Topklubs wollten ihn verpflichten. Der Rechtsfuß entschied sich jedoch für die Young Boys Bern, wurde von Ex-YB-Trainer Gernot Rohr zum Kapitän ernannt. Innerhalb des Teams genoss er jedoch keinen Respekt, verlor zunehmend die Lust am Fußball. Am Schluss wog er 100 Kilo.
...


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Samstag, 7.2.2009, 18:38:02 Uhr

Ich nochmal


Ich hab ja seit heute diese Beruhigungstropfen bekommen, weil das Kopfkino wieder mal nicht aufhörte. Muß sagen, daß es inzwischen wieder ruhiger wird in mir.

Was los war?
Nun, ich bekam gestern wieder unliebsame Post wegen meiner Frau, und da hab ich mich so drüber aufgeregt, daß nix mehr ging. Warum lässt die mich nicht in Ruhe? Jetzt fordert die auch noch mehr Geld für Unterhalt, als mir laut Hartz 4 zusteht. Was soll das? Soll ich etwa ein Penner werden? Warum lässt unser Rechtsstaat das zu?

Ich weiss ja nicht, warum die mich so fertig machen will, aber leider schafft sie's im Moment. Ich hoffe nur, daß das bald vorbei ist, sonst wird das nie besser mit mir. Als hätt' ich nicht schon genug anderer Probleme am Hals, mit Arbeit, meiner Erkrankung usw.




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Samstag, 7.2.2009, 18:32:23 Uhr

Depressive Jungs


Viele dachten, ich wär eine faule Sau
Von Sonja Leister

Er jubelte im BVB-Stadion, legte Platten auf, traf Freunde. Doch plötzlich verlor Fabian, 20, jeden Antrieb und brachte nichts mehr zustande. Depression, lautete die Diagnose - und damit begann der steinige Weg zur Genesung.

Am schwierigsten ist das Aufstehen. Wenn schon morgens die "innere Last" da ist, wie er sie nennt, diese Last, die ihn ins Bett drückt; wenn sein Körper sich zentnerschwer anfühlt, dann raubt sie ihm jeden Antrieb und jede Freude.

Fabian Klauser*, 20, Schüler an einem Berufskolleg in Bochum, steuert das Fachabitur an. Eigentlich ist er ein Typ, der immer unterwegs ist: Sport treiben, Freunde treffen, Platten auflegen. Jede zweite Woche jubelte er früher in der Fankurve des BVB. Doch dann machte sein Leben eine Vollbremsung - und er wusste nicht, warum.

...


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Samstag, 7.2.2009, 18:30:44 Uhr

Depressionen


Stress, Streit, schlechte Noten – da ist jeder mal mies drauf oder traurig. Doch meist geht es einem nach paar Tagen wieder besser. Bei einer Depression ist das anders, denn es handelt sich um eine psychische Krankheit. Wochenlang sind die Betroffenen schlapp, antriebslos, verlieren ihr Selbstwertgefühl, sehen ihr Leben schwarz. Oft kommen noch körperliche Beschwerden dazu, wie Schlafstörungen, Bauch- oder Kopfschmerzen. Oft haben Erkrankte Selbstmordgedanken, jeder siebte nimmt sich das Leben.



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Samstag, 7.2.2009, 15:15:22 Uhr

Neues von mir


Hallo Leute.
Ich weiss ja, so ein Blog ist eigentlich etwas, wo man doch täglich schreiben sollte.
Naja, ich schaffs halt nicht, ihr wisst ja, die Depris.

Jedenfalls gings mir die letzten paar Tage richtig mies.

Gestern lief ich stundenlang durch die Stadt, weil mein Kopf mal wieder keine Ruhe geben wollte. gebracht hat's nix. Ich bin nach Haus und wollte am liebsten gleich wieder los, weil ich dachte, mich zerreist es gleich.
Hatte ich schon erwähnt, daß ich seit gut 3 Monaten nicht mehr rauche? ... Seit heute rauche ich wieder ... ich hielt es einfach nicht mehr aus. Nicht weil ich dachte, ich muß rauchen, neee. Ich brauchte einfach etwas, woran ich mich festhalten konnte. Sch...! Ich muß da unbedingt wieder aufhören damit!

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Zu früh gefreut

Mal wieder was von mir:

Ältere Mütter haben häufiger Psychosen

Depression ist „der unsichtbare Feind“ der Europäer

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Australien-Star spricht über seine Depressionen

Ich nochmal

Depressive Jungs

Depressionen



Fortsetzung von gestern
Hochbegabte sind oftmals schlau, selbstgenügsam und - isoliert
Manisch-Depressive leben gefährlich
Angehörige von Depressiven leiden auch - ich merk's
Karl erzählt


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Oktober 2007


Von: Krank
Kommentar:
Das macht sehr krank
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Von: Julia Cz.
Kommentar:
Lieber Karl...

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Von: Tom L.
Kommentar:
Es ist schon hart an eine dieser depressiven Erkrankungen zu leiden. Man sieht z.B. in Haiti wie schlecht es den Menschen dort geht und sollte jubeln. Aber man tut es nicht sondern ist meist wie eh und je am Boden.
Daher Kompliment für diese Seiten hier. Es ist gut zu wissen das es auch anderen Menschen so ergeht wie einem selbst. Und das es nicht ummöglich ist das es einem zumindest ab und an besser geht.
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Von: Karl
Kommentar:
Ich nehme die immer dann, wenn es mir zu viel wird. Zwar dauert das schon mal ne halbe Stunde, bis die wirken, aber dann ist wieder alles OK.

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Von: ElliVanelli
Kommentar:
Hallo Karl

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