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Freitag, 14.11.2008, 20:22:01 Uhr
| | 5000 nehmen sich das Leben |
Depressionen sind kein Kinderkram: Mehrere Tausend betroffene Männer nehmen sich jährlich das Leben
Wir sehen es relativ locker, wenn unsere Augen nachlassen. Das Heuschnupfen-Hatschi gehört fast schon zum guten Ton ("Ach, du auch?"). Sogar zu Erektionsproblemen kann man spätestens seit Viagra ganz offen stehen. Männer haben scheinbar keine Probleme mehr, mit ihren gesundheitlichen Problemen offen umzugehen – außer, sie sind psychischer Natur.
Rund fünf Prozent der Deutschen leiden an Depressionen, doch kaum einer redet darüber. Schon gar nicht die Männer. Zu groß die Befürchtung, nicht ernst genommen zu werden ("Ach komm, jeder hat mal 'nen schlechten Tag!"), zu stark die Angst, als Schwächling zu gelten, der nicht mal mit dem normalen Alltag zurechtkommt. "Dabei reden wir hier über eine oft lebensbedrohliche Erkrankung", so Professor Ulrich Hegerl von der Stiftung Deutsche Depressionshilfe im Interview auf Seite 98 des am 14. Februar erscheinenden Heftes. 10 bis 15 Prozent aller an schweren Depressionen leidenden Menschen nehmen sich das Leben, vor allem Männer. Jedes Jahr in Deutschland ungefähr 5000, schätzen Experten.
5000 depressive Männer, die bei rechtzeitiger, konsequenter Behandlung in ein normales Leben zurückgefunden hätten. Denn die meisten Depressionen sind heute mit speziellen Medikamenten und Psychotherapie gut zu behandeln. Es wird also Zeit, dass wir Männer unsere Grenzen erkennen und Warnsignale richtig deuten (unser Selbsttest auf Seite 97 hilft dabei). Und wir müssen lernen, im Ernstfall Hilfe zu akzeptieren, anstatt immer weiter funktionieren zu wollen. Keine Krankheit verschwindet, indem man sie einfach ignoriert. Eine Blinddarmentzündung genauso wenig wie Depressionen.
http://www.menshealth.de/life/lifestyle/ 5000-nehmen-sich-das-leben.108554.htm
Thema: Depressionen News
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Von: Krank
Kommentar: Das macht sehr krank
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Von: Julia Cz.
Kommentar: Lieber Karl...
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Von: Tom L.
Kommentar: Es ist schon hart an eine dieser depressiven Erkrankungen zu leiden. Man sieht z.B. in Haiti wie schlecht es den Menschen dort geht und sollte jubeln. Aber man tut es nicht sondern ist meist wie eh und je am Boden.
Daher Kompliment für diese Seiten hier. Es ist gut zu wissen das es auch anderen Menschen so ergeht wie einem selbst. Und das es nicht ummöglich ist das es einem zumindest ab und an besser geht.
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Von: Karl
Kommentar: Ich nehme die immer dann, wenn es mir zu viel wird. Zwar dauert das schon mal ne halbe Stunde, bis die wirken, aber dann ist wieder alles OK.
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Von: ElliVanelli
Kommentar: Hallo Karl
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